Logo des DFP

AGHPT

Die Arbeitsgemeinschaft Humanistische Psychotherapie (AGHPT) ist der Zusammenschluss von 11 Verbänden die sechs humanistische Methoden vertreten: Das Psychodrama, die Körperpsychotherapie, die Gestaltpsychotherapie, die Gesprächspsychotherapie, die Transaktionsanalyse und die Logotherapie/Existenzanalyse.

Diese Verbände stellten gemeinsam 2012 einen Antrag an den wissenschaftlichen Beirat Psychotherapie (WBP) damit die Humanistische Psychotherapie wissenschaftlich anerkannt wird. International sind vier Verfahren weit verbreitet: Psychodynamische Psychotherapie, Verhaltenstherapie, Humanistische Psychotherapie, Systemische Psychotherapie. Nach dem Psychotherapeutengesetz 1999 in Deutschland wurden nur die Psychodynamische Psychotherapie und die Verhaltenstherapie zur Abrechnung mit den Krankenkassen zugelassen. Damals hieß es, dass bald auch die anderen Verfahren anerkannt werden. 2000 hatte das Psychodrama einen Antrag an den WBP eingereicht, der abgeschmettert wurde. 2002 hatte der Antrag der Gesprächspsychotherapie laut WBP die „formalen Mindestkriterien notdürftig erfüllt“. 2008 wurde nach 8 Jahren Antragsprozedere die Systemische Psychotherapie wissenschaftlich anerkannt. Die berufsrechtliche Anerkennung, die durch den Gemeinsamen Bundesauschuss erteilt wird, ist noch nicht abgeschlossen, also können die Systemischen Psychotherapeuten noch keine Kassenzulassung erwerben.

Zu dem Antrag der Humanistischen Psychotherapie an den WBP gab es Unmengen an Briefwechseln und Nachfragen und im Herbst 2015 eine Anhörung, trotzdem verzögert der Wissenschaftliche Beirat das Antragsprozedere. Die Anforderungen, die der WBP verlangt, werden immer höher geschraubt, dabei haben die sogenannten anerkannten Verfahren diese Standards selber nicht erfüllen müssen. Da die AGHPT mehrfach wissenschaftliche Studien und Metaanalysen eingereicht hat, entsteht der Verdacht, dass es hier nicht um Wissenschaftlichkeit geht, nichtdestotrotz geht die AGHPT diesen Antragsweg weiter.

Das zweite ebenfalls sehr wichtige Ziel der AGHPT ist die Vertiefung und Weiterentwicklung der gemeinsamen Identität der Humanistischen Methoden. Eine Kohäsion entsteht beispielsweise durch gemeinsame Kongresse. Der erste Kongress war 2012, der zweite 2014 und der dritte soll im September 2017 stattfinden.  Ebenfalls gibt es Veröffentlichungen und Artikel, sowie intensive Bemühungen der Humanistischen Methoden, ihre Ähnlichkeiten und Unterschiede kennenzulernen. Ein schönes Beispiel ist auf der AGHPT Homepage zu finden. Hier stellen prominente VertreterInnen die einzelnen Methoden in einem Interview vor. Dr. Jutta Fürst hat das Psychodrama dargestellt. Zwei Delegierte des DFP nehmen zweimal im Jahr in Berlin an den AGHPT Sitzungen teil und arbeiten an allen Projekten mit. Regelmäßig nach diesen Sitzungen erscheinen auf der DFP Homepage Artikel über den neusten Stand der Dinge und natürlich gibt den ständigen Informationsfluss zum DFP-Vorstand zur WBK und zu den Instituten.

Es lohnt sich immer wieder auf der AGHPT Homepage zu stöbern www.aghpt.de.

Weiterbildung Humanistische Psychotherapie

Neben der angestrebten Approbationsausbildung für Psychologen, Ärzte, Ki- und Ju-Psychotherapeuten konzipierte die AGHPT (Arbeitsgemeinschaft Humanistische Psychotherapie) das Curriculum einer Weiterbildung für die o.g. Psychotherapeuten sowie Heilpraktiker.

Mindeststandards einer Weiterbildung HPT Anzeigen
Weiterbildungsinhalte (Stand Oktober 2016) im Detail Anzeigen
Scroll Up