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Hintergrundinformation – AGHPT 2018

In der Arbeitsgemeinschaft Humanistische Psychotherapie (AGHPT) setzen sich VertreterInnen des Psychodramas gemeinsam mit fünf weiteren Humanistischen Verbänden auf verschiedenen Gremien für die Verbreitung, Anerkennung und Weiterentwicklung der Humanistischen Therapie und Beratung ein. Zu den Humanistischen Methoden zählen sich neben dem Psychodrama die Gesprächspsychotherapie nach ROGERS, die Gestalttherapie nach PEARLS, die Transaktionsanalyse nach BERNE, die Logotherapie/Existenzanalyse nach FRANKL sowie Körperpsychotherapien. www.aghpt.de

Seit geraumer Zeit ist das Hauptanliegen der AGHPT die Anerkennung der Humanistischen Psychotherapie als wissenschaftlich begründetes Therapieverfahren. Der entsprechende Antrag mit den hierfür notwendigen Studien am 19.01.2018 durch ein Gutachten des Wissenschaftlichen Beirats Psychotherapie (WBP) negativ beschieden. Verweise auf die inhaltlichen und formalen Mängel des ablehnenden Gutachtens und ein Gegengutachten von Prof. Jürgen Kriz wurden vom WBP nicht berücksichtigt bzw. ausweichend beantwortet. Seither kämpft die AGHPT für die Rücknahme des Gutachtens bzw. für eine neuerliche Überprüfung der Humanistischen Psychotherapie durch einen in 2018 neu zu besetzenden WBP. In einem offenen Brief fordern zudem auch über 40 Wissenschaftler an deutschen Universitäten die Revision des Gutachtens. http://aghpt.de/texte/GWG offener Brief WBP 2018-02.19.pdf

Die AGHPT setzt sich darüber hinaus dafür ein, dass im Rahmen der Ausbildungsreform Psychotherapie-Studium auch die Humanistische Therapie zukünftig als eines von vier Verfahren neben der Verhaltenstherapie, Psychodynamischen Therapie und Systemischen Therapie in Theorie und Praxis gelehrt und vermittelt wird.

Inzwischen wurde von den AGHPT-Verbänden gemeinsam ein Curriculum „Humanistische Psychotherapie“ (HPT) für die Weiterbildung entwickelt, das auch bereits von einem anerkannten Psychodrama-Institut federführend angeboten wird. http://aghpt.de/texte/Curriculum%20der%

Ein weiteres großes Anliegen der AGHPT ist die Vernetzung der Humanistischen Methoden untereinander und auch die Vernetzung auf internationaler Ebene. International gelten die Humanistischen Verfahren seit langem schon und zweifelsohne als anerkannte Therapiemethoden.

Auch aus diesem Grund und last but not least ist die Teilnahme an der Unterschriftenaktion der AGHPT „Gegen die Ablehnung der Humanistischen Psychotherapie durch den WBP“ von besonderer Wichtigkeit! Bis zur Neubesetzung des WBP sollen möglichst viele Protestunterschriften gesammelt werden. Wer bisher noch nicht unterschrieben hat, kann dies tun unter: http://aghpt.de/unterschriftenliste/

(Text: Annette Bruhn)

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