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Internationales Online Café – 22.1.2021 (6pm) – Connect & enjoy the inspiration!

12. Januar 2021

An jedem 22. eines Monats, um 18 Uhr öffnet das Online Café und bietet die Gelegenheit, anderen Psychodramatikern zu begegnen, um sich bei einem Drink Deiner Wahl, auf einem Sofa Deiner Wahl auszutauschen!

Ziel dieser Initiative ist die Stärkung des nationalen und internationalen Netzwerkes der PsychodramatikerInnen – informell – geprägt von Neugier, Spontanität und Inspiration.

Come as you are! Connect & enjoy the inspiration!

Die Meeting ID lautet
https://us02web.zoom.us/j/81010666494
Meeting-ID: 810 1066 6494,
Kenncode: onlinecafe

Dear colleagues,
On every 22nd of each month at 6pm, the Psychodrama Online Café will open, offering you the possibility to meet other Psychodramatists – with a drink of your choice, on a couch of your choice!  This initiative is aiming to strengthen the national and international Psychodrama community through an easy and informal meet & greet format – driven by curiosity and spontaneity.

Join Zoom Meeting
https://us02web.zoom.us/j/81010666494
Meeting-ID: 810 1066 6494
Code: onlinecafe

… and please feel free to forward this Café details to other psychodrama colleagues beyond the DFP and internationally.
In case of any questions, please contact Angela (info@angela-christoph.de) and/orMaud (info@maudbermann.de).

Come as you are! Connect & enjoy the inspiration!

Caretaker des Cafés sind

 

Angela Christoph

info@angela-christoph.de

 

 

 

 

 

 

Maud Bermann

info@maudbermann.de

DFP Zukunftswerkstatt am 11. Jan. 2021 Melde dich an zum Follow up am 19. April 2021

12. Januar 2021

Mit 48 Teilnehmern*innen fand die 1. Zukunftswerkstatt online am 11. Januar 2021 von 18-20 Uhr statt. In 7 Gruppen entstanden Ideen für Initiativen und Aktionen, die den Teilnehmern*innen – in Bezug auf die Zukunftsfähigkeit des Psychodrama – am Herzen lagen. Darin ging es z.B. um Wünsche nach mehr Vernetzung, niedrigschwelligen Angeboten für Mitglieder und Interessierte, dem Interesse an mehr praxisorientierter Forschung, Soziodrama in der aktuellen politischen Lage uvm.

Wir danken den Moderatoren*Innen Mirja Anderl, Matthias Bongartz, Christoph Buckel, Grit Giert, und Britta Hildebrand sowie den Themenpaten*Innen Susanne Alpers, Annette Bruhn, Jacomine Ilbrink und Christian Stadler.

Alle Gruppen werden Zwischenstände ihrer Aktivitäten auf der Mitgliederversammlung via Zoom am 27. Februar 2021 vorstellen.

Das Follow up zur Zukunftswerkstatt findet am 19. April 2021 von 18-20 Uhr statt. Hier stellen alle Gruppen ihre Aktivitäten und Initiativen vor, berichten von ihren Erfahrungen und informieren darüber wie es weiter geht oder ob ihre Aktion abgeschlossen ist.

Lust auf Einmischung, Mitgestaltung, gemeinsame Aktionen? Dann melde dich für den 19. April an: info@psychodrama-deutschland.de

Das Vorbereitungsteam
Uwe Reineck, Konrad Schnabel, Julia Mink, Gudrun Koch, Frank Sielecki

ZoomLABs 2021

11. Januar 2021

Huch, das ging jetzt aber fix! Im Dezember 2020 hatten wir schon LAB Nr. 8. Wenn du gerade anfängst dich mit Psychodrama ONLINE zu beschäftigen oder schon Erfahrung hast, herzlich willkommen! Das ZoomLAB soll helfen sich dem Thema „Psychodrama online“ auf spielerische Weise anzunähern. Es geht darum Möglichkeiten und Wirkungen gemeinsam ausprobieren und Erfahrungen auszutauschen.

Das ZoomLAB ist eine Initiative, die sich im April 2020 in einem co-kreativen, spontanen Prozess entwickelt hat. Sie sollte DFP Mitglieder unterstützen, einen kreativen Umgang mit den einschränkenden Maßnahmen in der Corona Zeit zu finden.

Der wichtigste Grund 2021 damit weiter zu machen? Es macht einfach Spaß, es gibt noch so viel zu erforschen und das Thema „social distancing“ wird uns so schnell nicht verlassen.

Hier die Termine für 2021

17.2.2021  |  19-21 Uhr

28.4.2021  |  19-21 Uhr

8.9.2021  |  19-21 Uhr

12.11.2021  |  19-21 Uhr

Wie es funktioniert:

Als Moderatorinnen des ZoomLAB bieten wir eine Anwärme für die Gruppe und leiten die Themenfindung für die Phase in der etwas ausprobiert werden kann. Auch gibt es eine Auswertung zu den Erfahrungen im LAB. Die ist allerdings immer eher knapp.

Als Teilnehmer*in und „Forscher*in“ im ZoomLAB bist du eingeladen
– ein Thema einzubringen
– Anliegen oder eigene Experimente zu leiten oder
– dich überraschen zu lassen, was andere einbringen und einfach so da zu sein, wie es für dich an dem Abend stimmig ist.

Als DFP Mitglied (außerordentliche, ordentliche, im Anmeldeprozess)
kannst du dich bei g.koch@psychodrama-deutschland.de mit einer kurzen Mail anmelden.

Die Teilnehmer*innen-Liste schließen wir pro Termin bei 14 Anmeldungen. Melde dich bitte ab, wenn du doch nicht kannst, dann kann jemand nachrücken.
Die  Einladung mit den Zugangsdaten kommt spätestens am Abend vor dem Zoom Lab Termin.
Bitte beachte, dass Anmeldungen am Nachmittag des ZoomLABs nicht berücksichtigt werden, da ich (Gudrun) tagsüber in Beratungen bin.

Wir freuen uns auf dich!

Euer ZoomLAB Team Claudia Bracht, Susanne Alpers, Gudrun Koch

DFP Zukunftswerkstatt – 11. Januar 2021 – ZOOM Meeting – Melde dich jetzt an!

18. Dezember 2020

Liebe Psychodrama-Kolleginnen und -Kollegen,

im Januar 2021 startet der DFP eine neue Initiative. Alle DFP Mitglieder sind eingeladen, Zukunftsthemen für Psychodrama/Soziodrama und den DFP in kleinen schlagkräftigen Aktionsgruppen ganz konkret in Projekten anzupacken und umzusetzen.

Die Einladung an euch ist:

  • Finde dein Thema, finde deine Gruppe
  • Die Themen siehst du hier : Zukunftswerkstatt Themen neu
  • Misch dich ein: Je nach dem, was dir am Herzen liegt
  • Mit einem Zeiteinsatz der zu deiner Situation passt
  • Triff Psychodramatiker mit einem ähnlichen Anliegen für das Psychodrama der Zukunft
  • Freu dich auf tolle Moderatoren in den Aktionsgruppen
  • Probiert aus, vernetzt euch mit Leuten, die in eurem Themenfeld schon aktiv sind
  • feiert gemeinsam die kleinen und großen Erfolge
  • Habt Spaß, lernt, scheitert, stoßt an Grenzen und weitet sie aus

Mit der Corona Zeit haben wir als Vorstand mit vielen aktiven Psychodramatikern begonnen, neue Wege gemeinsam zu gehen. Mit digitalen Plattformen haben wir neue Möglichkeit bekommen zusammen zu arbeiten, uns zu vernetzen und uns leichter gemeinsam organisieren. Wir haben Lust, mehr daraus zu machen und neue Wege mit euch gemeinsam zu gehen!

Meldet euch an für das Zoom Meeting am 11.1.2021 und macht mit! Anmeldung über: info@psychodrama-deutschland.de oder über das Kontaktformular. Wir freuen uns auf Euch!

Liebe Grüße
Zuko Vorbereitungsteam (Uwe Reineck, Konrad Schnabel, Julia Mink, Gudrun Koch)

DFP Vorstand (Frank Sielecki, Annette Bruhn, Gudrun Koch, Ute Holsinger, Agnes Dudler)

ZPS-Sonderband „Supervision“ Call for Articles

6. Dezember 2020

Wir freuen uns, Sie einzuladen, ein kurzes Exposé für den
Sonderband Supervision einzureichen, der 2022 erscheinen wird.
Die Zeitschrift für Psychodrama und Soziometrie ist eine Fachzeitschrift, die einem Peer- Review-Verfahren unterliegt und gewährleistet dadurch eine hohe Veröffentlichungsqualität und Anerkennung in der wissenschaftlichen und professionellen Gemeinschaft. 

Die Ziele des Sonderbandes Supervision der Zeitschrift für Psychodrama und Soziometrie sind: 

  • ein möglichst breites Spektrum von Psychodrama, Soziodrama, Soziometrie und Handlungsmethoden im Feld der Supervision zu erfassen
  • aktuelle und relevante Artikel zum Thema Supervision sowohl in der Praxis, als auch in der Theorie und Methodik abzubilden
  • sowohl Praktiker*innen als auch theoretisch und wissenschaftlich interessierten Leser*innen Anregungen für die eigene oder geplante supervisorische Tätigkeit zu geben
  • interessierten Supervisor*innen aus anderen Verfahren Ideen und Impulse für ihre berufliche Tätigkeit zu geben
  • die Anwendung in verschiedenen Settings zu reflektieren, z.B. in der Einzel-, der Dyaden- oder Gruppenarbeit, der Online-Anwendung

Ihr Exposé sollte folgende Informationen beinhalten: 

  • (Arbeits-)Titel 
  • Zusammenfassung (circa 500 Worte): Die Zusammenfassung sollte Informationen enthalten zum Hintergrund Ihrer Arbeit, der Theorie und Methodik, der Zielgruppe, Ergebnisse und Schlussfolgerungen sowie ein Verweis auf die Literatur. 
  • Name der Autor*innen, Hintergrund und institutionelle Zugehörigkeit 

Die Deadline für die Einreichung ist der 15. März 2021

Bitte senden Sie Ihren Vorschlag an: praxisstadler@arcor.de 

Vielen Dank im Voraus für Ihre Einreichungen! 

Mit kollegialem Gruß 

Christian Stadler
Falko von Ameln
Hannes Krall 

Daniel Feldhendler – Abschied und in Verbindung bleiben

10. November 2020

Aber es gibt sehr viel Gutes, das er hinterlässt.

Er war ein Mensch der Brücken baute in vieler Hinsicht zwischen Menschen und Kulturen nicht nur zwischen Frankreich und Deutschland. Daniel war ein Erfinder und Kreator, der viele Ideen gesät, Personen begleitet und geprägt hat.

Zusammen mit seiner Frau Marlies Arping war er Leiter der „ Spiegelbühne“ ein über Frankfurt hinaus bekanntes Playbacktheater und viele Jahre im Vorstand des Internationalen Playbacktheaternetzwerks und ein langjähriges seit 04.06.1993 kreatives zuverlässiges Mitglied im Deutschen Fachverband für Psychodrama (DFP).

Ab 1977 entwickelte Daniel gemeinsam mit Marie und Bernard Dufeu pädagogische Verfahren für den Fremdsprachenunterricht geprägt von Psychodrama und Dramapädagogik (Psychodramaturgie PDL). Mit den Elementen der Theaterpädagogik und des Playbacktheaters hat er es zur relationellen Dramaturgie weiterentwickelt. Er setzte Playback Theater gezielt in seinen Lehrveranstaltungen in der Ausbildung von Studierenden am Institut für Romanische Sprachen und Literatur der J.W. Goethe-Universität in Frankfurt am Main ein. Seine Hauptziele dabei waren die Entwicklung von Sprachkompetenz durch globale, ganzheitliche Lernaktivierung, Abbau von Lern- und Sprechhemmungen, Aufbau einer kommunikativen Atmosphäre, Förderung der Autonomie, erfahrungsbezogenes Lernen durch Handeln und durch Mitteilung biografischer, persönlicher Erlebnisse und das Vermitteln innovativer Arbeitsansätze in der Lehre an der Hochschule.

Psychodrama und Theater der Unterdrückten, Playbacktheater und Biographieforschung sind nur zwei seiner vielfältigen Veröffentlichungen, die sich wirklich lohnen nachzulesen.
Darin wird in unterschiedlicher Weise sein Ansatz deutlich, inmitten lebendiger persönlicher Geschichten das Allgemeine, Gesellschaftliche, Gemeinsame und Trennende zu entdecken und zu entwickeln. Das war Teil seiner sehr speziellen Versöhnungs- und Verständigungsarbeit seit seiner Jugend erst im Deutsch-Französichen Jugendwerk und später u-a. im internationalen Kontext von Playback und LehrerInnenfortbilung.

Als Mensch, Psychodramatiker, als Playbacker, als Supervisor und als Ausbilder bleibt er uns mit seiner großen Kreativität, Wirkkraft und Bescheidenheit bewegt in Erinnerung.
Wir vermissen Dich, Deinen speziellen Humor, Deine herausfordernde Ehrlichkeit und verständnisvolle Herzlichkeit.
Danke Marlies, dass du es so vielen FreundInnen ermöglichst hast, auch in den schwierigen Krankheitszeiten mit Daniel in Kontakt zu bleiben.

Kersti Weiß

Neues aus den Psychotherapieverbänden – Resolutionen vom GK II

2. November 2020

Das erste diesjährige Treffen des Gesprächskreises II, einem Zusammenschluss von 35 Psychotherapeutenverbänden, wurde am 24. Oktober 2020 erstmals online vom bvvp (Bundesverband der Vertragspsychotherapeuten) mit ca. 50 Teilnehmenden ausgerichtet.

Der GKII tauscht sich zu aktuellen berufspolitischen Fragen aus und versucht, an den entsprechenden politischen Stellen Einfluss zu nehmen und Empfehlungen auszusprechen.

Beim jetzigen Treffen wurden drei Resolutionen ausgearbeitet und abgestimmt, bei denen es um die Forderung einer angemessenen Vergütung der PsychotherapeutInnen in Ausbildung geht, um die Forderung einer angemessenen Berücksichtigung des psychotherapeutischen Behandlungsrahmens bei der Einführung von neuen Qualitätssicherungsmaßnahmen, sowie um den Schutz der Patientendaten im Rahmen der Datenschutzverordnung und der neuen elektronischen Patientenakte.  (Annette Bruhn)

Hier die Resolutionen

Bezahlung der PIA nach Grundberuf

Gesundheitsdatenschutz

Rahmenbedingungen einer PT_Behandlung sichern

Kompetenzstandards für Beratung – DFP e.V. unterstützt Forschungs-projekt

27. September 2020

Gute Beratung einfach erkennen

Der DFP fördert ein Forschungsprojekt zur Entwicklung von Kompetenzstandards für Beraterinnen und Berater. Eine bedeutende Erleichterung für Ratsuchende.

 

Ob es sich um Gesundheits-, Beziehungs-, Erziehungsfragen, um Konflikte im Privatleben oder im Beruf, oder um Entscheidungen bei der Gestaltung des Lebens- und Berufsverlaufes handelt – oft ist bei schwierigen Entscheidungen kompetente, professionelle Beratung angezeigt.

Wie können Ratsuchende unter den unzähligen Berater*innen, Coachs, Supervisor*innen usw. die Spreu vom Weizen trennen und die tatsächliche Kompetenz eine*r Berater*in sicher einschätzen?

Ein Forschungsvorhaben soll Licht ins Dunkel bringen. In den kommenden zwei Jahren wird wissenschaftlich fundiert beschrieben, an welchen überprüfbaren Kompetenzen man gute Berater*innen erkennen kann.

Als einer der in der Deutschen Gesellschaft für Beratung e.V. (DGfB) zusammengeschlossenen 24 Verbände professioneller Berater*innen mit insgesamt über 25.000 Mitgliedern fördern wir mit einer Spende dieses Forschungsprojekt. Das Ergebnis bildet die Grundlage für den „Deutschen Qualifikationsrahmen Beratung“ (DQR). Der Qualifikationsrahmen macht Beratungskompetenzen überprüfbar und sichtbar.

Berater*innen, die entsprechende Kompetenzen nachgewiesen haben, können diese dann mit einem europaweit anerkannten Zertifikat belegen. Dadurch erhalten Ratsuchende und Auftraggeber*innen auf einen Blick Auskunft über geprüfte Beratungskompetenz. Dies verkürzt und erleichtert den Weg zur kompetenten und verlässlichen Beratung entscheidend.

Die Deutsche Gesellschaft für Beratung, unser Dachverband, übernimmt die fachliche und organisatorische Koordination des Projekts. Für die Ausschreibung des Forschungsauftrags ist die Gesellschaft für personzentrierte Psychotherapie und Beratung e.V. (GwG) zuständig. Ein entsprechender Kooperationsvertrag wurde vergangenen Freitag in Köln von den Vorständen der GwG und DGfB unterzeichnet.

Weitere Informationen zur Deutsche Gesellschaft für Beratung (DGfB) und zum Forschungsprojekt sind auf der Websitewww.dachverband-beratung.dezu finden.

DFP Fachtagung – „GEM-EINSAM-KEIT – Perspektiven aus Psychodrama und Psychoanalyse“ 2020 verschoben auf 2021

10. September 2020

Die DFP Fachtagung bleibt auch 2021 in Berlin.
Dank der Flexibilität aller Podiumsgäste, ModeratorenInnen und Workshop-LeiterInnen können wir das Programm nach aktueller Information so halten wie für 2020 geplant.

Wir freuen uns darauf euch/Sie dann unter optimalen Rahmenbedingungen begrüßen zu dürfen und gemeinsam eine inspirierende und persönlich bewegende Tagung mit euch/Ihnen allen zu erleben.

Thema: Perspektiven und Gemeinsamkeiten von Psychodrama und Psychoanalyse
Datum: 12. + 13. November 2021
Ort: Berlin (genauere Angaben folgen)
Kooperationspartner: Psychodramaforum Berlin unter der Leitung von Gabriele Stiegler

 

Moderation des Podiumsgesprächs am Freitag:

Julia Mink, Berlin

Psychodrama-Weiterbildungsleiterin am Psychodramaforum Berlin

Schauspielerin, Schauspiel-Coach

Informationen zu den Workshops

Meine Identität als Psychodramatikerin oder Psychodramatiker, Die mentalisationsorientierte Theorie des Psychodramas als Grundlage zur Klärung des eigenen psychodramatischen Leitungsstils / Reinhard T. Krüger

Das Konzept der Mentalisierung wurde ursprünglich von PsychoanalytikerInnen entwickelt. Es ist aber ein methodenübergreifendes Theoriekonzept. Es besagt, dass die inneren Bilder eines Klienten oder eines Patienten sich nach der Beratung oder Therapie verändert haben müssen. Sonst war die Beratungs- oder Therapiesitzung sinnlos.

Die Teilnehmenden bestimmen in dem Workshop ihren je eigenen Leitungsstil anhand eines schriftlichen Übersichtsplans, den der Leiter zur Verfügung stellt. Sie legen auch die Gegenrolle zu ihrer eigenen Identität fest. Sie wechseln in ihre Gegenrolle und versuchen, diese auszugestalten. Sie gehen zum Beispiel als Psychodramatikerin, die mentalisationsorientiert arbeitet, in die Gegenrolle einer rollentheoretisch orientiert arbeitenden Psychodramatikerin oder in die Rolle einer rein intuitiv arbeitenden Psychodramatikerin. Sie führen dann in ihrer Gegenrolle als „Expertin“ oder „Experte“ eine „Podiumsdiskussion“ mit einer Person, die eine andere Position vertritt. Die Gruppenmitglieder können die Diskutierenden dabei als Doppelgängerin oder Doppelgänger unterstützen.

Literatur: Reinhard T. Krüger (2020). Störungsspezifische Psychodramatherapie. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht, 2. überarbeitete Auflage.

Reinhard T. Krüger, Dr. med., Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin in eigener Praxis. Schwerpunkte: Störungsspezifische Psychodramatherapie, psychodramatische Einzeltherapie und theoretische Begründung des Psychodramas. Ausbildungsleiter und Supervisor für Psychodrama am Moreno-Institut Edenkoben/Überlingen.
Krüger, R. T., Riethof 7, D-30916 Isernhagen, Deutschland, E-Mail: krueger.reinhard@htp-tel.de

Innere und äußere Begegnungen am Beispiel - transgenerationaler Spuren kollektiver Traumata / Hilde Gött, Dania Appel, Elinor Zalmona und Manfred Jannicke

In diesem Workshop wird ein Raum geschaffen, um die verschiedenen Internalisierungen von Erfahrungen in (individuellen) Rollen zu erleben, wie
• „Ich“ und „Du“ (Lacan)
• „Opfer“ und „Täter*in“
• transgenerationale Vermächtnisse
• als Partei in persönlichen und / oder kollektiven Konflikten.
Wenn wir es nicht schaffen, der jeweils „anderen Seite“ zu begegnen, bleiben wir in Einsamkeit.
Alle Begegnungen werden auf ihre transgenerationalen Hintergründe wie den 2. Weltkrieg, die Shoah, die Teilung Europas, das Leben auf beiden Seiten des eisernen Vorhangs, … bezogen. Aktuelle Folgen dieser historischen Konflikte sind zum Beispiel Konflikte an den Grenzen Europas, Flucht und Vertreibung, Minderheiten – Mehrheiten, bis hin zum Umgang mit den Folgen der Corona Pandemie…

Die Erfahrungen in unseren Workshops können zu neuen inneren und äußeren Begegnungen mit „dem Anderen“ und „dem Fremden“ führen. Unser Ziel ist dabei nicht Vergebung oder Versöhnung, sondern das Finden neuer Wege der Anerkennung, des Zusammenlebens und des Respekts für die Erinnerungen Anderer durch Dialog. Siehe auch: transgenerationalencounter.de
Wir arbeiten mit Methoden aus dem Psychodrama und der Expressive Arts Therapy.
******

Hilde Gött geboren in Rumänien als Enkelin von SS-Mitgliedern, deren Frauen nach Sibirien deportiert wurden. MSc. Psychotherapie, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin. Sie ist zertifizierte Trainerin und Supervisorin der Psychodrama Association für Europa e.V. (PAfE) und DGSv. Sie unterrichtet und supervidiert seit mehr als 25 Jahren in Deutschland und Europa. Mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen arbeitet sie im Bereich Trauma, häusliche und politische Gewalt.

Elinor Zalmona-Bollag in Israel als Enkelin polnischer Immigranten geboren. Die Eltern, Schwester und Bruder der Großmutter wurden zusammen mit den meisten Juden des Stettels im Wald bei Konin in Polen ermordet. Sie studierte Anthropologie und Theater an der Hebrew Universität in Jerusalem und ist zertifiziert als Psychodramatikerin. Sie arbeitet mit Kindern und deren Eltern als Gruppenleiterin im klinischen, sozialen und pädagogischen Bereich und ist Mutter von vier Töchtern.

Dania Appel geboren in der Schweiz als Tochter eines Überlebenden der Shoah. Ihr Vater konnte zusammen mit seiner kleinen Schwester im letzten „Kindertransport“ von Berlin nach England entkom-men. Alle anderen Mitglieder der deutschen Familie wurden in Auschwitz ermordet. Ausgebildet in Erziehungs¬wissenschaften, C.A.G.S. in Intermodal Arts Therapy, zertifizierte Trainerin in Transgenera-tional Therapy, arbeitet Dania mit Alkoholabhängigen, als Ausbilderin und Lehrerin in Intermodal Arts Therapy, in ihrer privaten Praxis wie auch als Gruppenleiterin in sozialen und Krankenhauskontexten. Sie lebt in Genf.

Manfred Jannicke 1965 in Berlin in eine Familie geboren, die zur einen Hälfte aus Nazis bzw. Wehr-machtsangehörigen und zur anderen Hälfte aus überlebenden Sozialist*innen und Kommunist*innen bestand (3. Generation). Dipl.Soz.Pädagoge, Leiter einer diakonischen Organisation zum Schutz von Kindern und Jugendlichen, Psychodramaleiter(DfP/PIfE), Supervisor, Krankenpfleger, Vater von zwei Kindern.

Sprachen: Deutsch, Englisch, Französisch, Hebräisch, Rumänisch.

Internal and external encounters using the example of transgenerational traces of collective trauma

We will create a space to experience different internalizations of roles like
• „Me“ and „You“ (Lacan)
• „victim“ und „perpetrator“
• transgenerational legacy
• as a party in individual and / or collective conflicts.
If we do not succeed in encountering the opposite side of these role pairs we stay lonely.
We refer all encounters in our workshops to the transgenerational backgrounds as WW2, Shoah, the division of Europe, life on both sides of the “iron curtain”, … . Actual outcomes of these historical events are for example European border conflicts, flight and expulsion, minority – majority issues, up to the effects of the Corona pandemic, … .
The experiences in our workshops can lead to new internal and external encounters with „the other“ and „the different“. They may not lead to forgiveness or reconciliation but to find new ways of recognition, co-existence and respect for the different memories through dialogue. See also: transgenerationalencounter.de
We work with methods of Psychodrama and Expressive Arts Therapy.

Hilde Gött– born in Romania as a granddaughter of SS members whose wives were deported to Siberia. Trainer Director, MSc Psychodramapsychotherapy. Hilde is Certified Trainer and Supervisor (DGSv) of Psychodrama for the “Psychodrama Association for Europe”(PAfE) and has been teaching more than 20 years in Germany and Europe.
She is a Children and Adolescent Therapist, focusing on trauma, domestic violence and suicidal cases.

Elinor Zalmona- Bollag– Born in Israel as a granddaughter of immigrants from Poland. Her parents, sisters and brothers of her grandmother were killed by the Nazis in the forest near Konin, Poland, together with the majority of the town’s Jewish community. Graduated from the departments of Anthropology and Theater Studies at the Hebrew University, Jerusalem, certified as Expressive Arts Therapist specialized in psychodrama. Elinor works especially with children and parents in the private and public sectors and as group’s facilitator in clinical, social and educational context.

Dania Appel– born in Switzerland as a daughter of a survivor of the Shoah. Her father, together with his little sister, managed to escape from Berlin to England with the last «Kindertransport». All the other members of the german family were killed in Ausschwitz. Graduated in Educational Sciences, C.A.G.S. in Intermodal Arts Therapy, certified trainer in Transgenerational Therapy, she works with alkohol addicted people, as a teacher and therapist in the Intermodal Arts Therapy training, in her private praxis, as well as a group facilitator in social and hospital contexts.
Manfred Jannicke– born 1965 in West Berlin into a family consisting of NSDAP/Wehrmacht members to the one and socialist/communist party members to the other side. Manfred is a male nurse, social pedagogue, certified Leader of Psychodrama (PAfE/DFP) and Supervisor. He serves as head of a diaconal organisation for protection and welfare of children, adolescents and their families.

Manfred Jannicke– born 1965 in West Berlin into a family consisting of NSDAP/Wehrmacht members to the one and socialist/communist party members to the other side. Manfred is a male nurse, social pedagogue, certified Leader of Psychodrama (PAfE/DFP) and Supervisor. He serves as head of a diaconal organisation for protection and welfare of children, adolescents and their families.

Possible languages: German, English, French, Hebrew, Romanian

EINSAMER NIE / Agnes Dudler und Eckhart Neumann

Im Psychodrama gehen wir davon aus, dass Menschen Gruppenwesen sind, für die Verbundenheit und Zugehörigkeit essentiell sind.
Durch die Coronakrise wurde manchen ihre Einsamkeit schmerzhaft erlebbar. Was führt dazu, oder wie schafft es jemand, sich einsam zu füh-len, sich nirgends zugehörig zu erleben? Diese Frage, vorgetragen meist eher als Klage, beschäftigt uns oft in Behandlungen.
Ausgehend von Gottfried Benns Gedicht „Einsamer nie“ und Bildern von Einsamkeit, die die Teilnehmenden mitbringen, werden wir uns in diesem Workshop dem Thema nähern und es in Szenen und psychoanalytischer Reflektion untersuchen.

Agnes Dudler, Psychodramatikerin,
Jg. 1946, Diplom-Psychologin und Diplom-Pädagogin, Psychologische Psychotherapeutin; Beratung, Coaching, Psychotherapie und Supervision in freier Praxis in Bonn; Gründerin und 20 Jahre Leitung des Instituts für Psychodrama SZENEN; Fort- und Weiterbildung in Psychodrama und zu Themen von Transgenerationaliät, Gender, e.a.. Ausführliche Erfahrun-gen in körperorientierten Verfahren und Meditation.

Eckhart Neumann, Psychoanalytiker,
Diplom-Psychologe, Psychotherapeut in freier Praxis, Gutachter, Lehrana-lytiker sowie Dozent und Supervisor am Kölner Institut für Psychoanalyse. War als Musiktherapeut und Psychoanalytiker in Kliniken und Erziehungs-beratung tätig. Autor und Mitherausgeber des Buches: „Psychodynami-sches Denken und Handeln in der Psychotherapie“, Psychosozial-Verlag 2017.

Einsamer nie –
Einsamer nie als im August:
Erfüllungsstunde – im Gelände
die roten und die goldenen Brände
doch wo ist deiner Gärten Lust?

Die Seen hell, die Himmel weich,
die Äcker rein und glänzen leise,
doch wo sind Sieg und Siegsbeweise
aus dem von dir vertretenen Reich?

Wo alles sich durch Glück beweist
und tauscht den Blick und tauscht die Ringe
im Weingeruch, im Rausch der Dinge –:
dienst du dem Gegenglück, dem Geist.

Der Traum als das Andere der Gesellschaft / Dr. Ullrich Ahrens und Gabi Stiegler

Wir sind es gewohnt den Traum als individuelle Erfahrung zu sehen, die wenig anschlußfähig zu den kollektiven Schauplätzen unserer Wachrealität ist.

Die Annahme, von der wir ausgehen, lautet, dass unter den Bedingungen einer weltweiten Pandemie und einer einhergehenden Weltwirtschaftskrise, gesellschaftlich erlebte Bedrohungen und Ängste tief in das Unbewußte des Individuums hineinreichen und kollektive Traummotive erzeugen, die typisch für die augenblickliche soziale Situation sind.

In dem Workshop wollen wir einen Traum, der unter diesen Bedingungen geträumt worden ist, und den wir als typisch erachten, psychoanalytisch deuten und psychodramatisch inszenieren. Am Ende des Prozesses sind wir neugierig, wie psychoanalytisches Nachdenken über den Traum und psychodramatisches Erleben mit dem Traum überraschend ähnliche oder überraschend andere Deutungen produzieren. Und schließlich einigen wir uns auf die Erkenntnis des Meisters, das der Nabel des Traumes unerkennbar bleibt und lachen gemeinsam über unsere Mühen, das Unerkennbare erkennbar zu machen.

Gabriele Stiegler, Berlin

  • Dipl.-Psych./Psychodramatherapeutin/Lehrsupervisorin (DFP)
  • Management- und Führungskräfte-Trainerin
  • Gründerin und Leiterin des Psychodramaforum Berlin

Dr. Ullrich Ahrens, Hannover

MA-Psych. arbeitet als Psychodrama-Therapeut (DFP) im ambulanten Bereich der Psychiatrie und als Weiterbildungsleiter am Psychodramaforum Berlin

Drama und Analyse – GemEINSAM in die Supervison / Anke Carraro-Walter und Dina Dolgin

Welche Möglichkeiten liegen für die Supervision in der Verbindung von Psychodrama und Psychoanalyse?
In dem Workshop sollen durch den Vergleich beider Verfahren (die beide ursprünglich für die Psychotherapie beziehungsweise für die analytische Psychotherapie konzipiert waren) die Einsatzmöglichkeiten für die supervisorische Praxis entdeckt werden.

So beschäftigt sich die Psychoanalyse vor allem mit Symbolen, die mehrere Bedeutungen in sich verdichten, mit der Inszenierung ungelöster Konflikte, sowie mit körperlichen Sensationen und nicht verbalisierten Affekte und Erfahrungen. Damit ist eine hervorragende Brücke geschaffen für den Transfer in die psychodramatische Arbeit. Durch das Mittel der szenischen Darstellung im Psychodrama werden diese Konflikte auf der Bühne externalisiert und sichtbar gemacht. Dabei arbeitet die psychodramatische und psychoanalytische Supervision mit Übertragung und Gegenübertragung, nimmt Abwehrmechanismen und Widerstände wahr und zeigt auf, wie sich alte Beziehungsmuster in beruflichen Zusammenhängen aktualisieren.

Nach einer kurzen, psychodramatisch inszenierten Theorieeinheit werden wir anhand supervisorischer Fallarbeit unterschiedliche oder ähnliche Interventionen und Handlungsoptionen, die sich aus den beiden Verfahren ergeben, spielerisch ergründen bzw. entwickeln. Dabei wird auch die Grenze zwischen therapeutischem und supervisorischem Arbeiten thematisiert.

Vom Agieren im Realen zum psychodramatisch-analytischen Symbolspiel – Eine Kinderpsychodramatikerin und eine Psychoanalytische Pädagogin begegnen sich. / Bernadette Neuhaus & Andrea Meents

In unserem Workshop stellen wir in einem Fachdialog verfahrensspezifische Methoden des Kinderpsychodramas, wie sie von A. Aichinger und W. Holl entwickelt wurden, in Zusammenhang mit psychoanalytischen Ansätzen dar. Insbesondere das „Szenische Verstehen“ von Alfred Lorenzer und die Entwicklungstheorie von D.W. Winnicott, vor allem seine Überlegungen zum „Potenziellen Raum“, sind wertvolle Ansätze, die für ein integrierendes Verfahren genutzt werden könnten.
Anhand von Fallvignetten und Szenen unterschiedlicher Settings und Arbeitsfelder (Psychiatrie, (teil-)stationäre Gruppen, Schule, Beratung, Psychotherapie) werden wir die theoretischen Ausführungen gemeinsam mit den TeilnehmerInnen des Workshops verlebendigen.
Für die Teilnehmenden besteht dann die Möglichkeit, eigene Fallvignetten zu spielen, gemeinsam zu reflektieren, um sich abschließend die Frage zu beantworten:
„Was trennt, was eint diese beiden Verfahren und möchte ich sie in meiner Arbeit ergänzend, integrierend nutzen?“

Bernadette Neuhaus, Dipl.Soziologin, Förderschullehrerin. Weiterbildungen: Kinderpsychodrama, Psychoanalytische Pädagogik und Supervison mit gruppendynamischem und psychoanalytischem Ansatz. Tätigkeitsfelder: Leitung von Kinderpsychodramagruppen im schulischen Bereich, Förderschullehrerin an verschiedenen Schulformen sowie in einem Beratungs- und Förderzentrum für Erziehungshilfe, Supervisorin in verschiedenen Feldern der Kinder- und Jugendhilfe, Fortbildnerin im Bereich Psychoanalytische Pädagogik.Mitglied im Vorstand des Frankfurter Arbeitskreises für Psychoanalytische Pädagogik

Andrea Meents, Diplom-Psychologin, Psychodrama-Therapeutin, Kindertherapeutin Psychodrama. Tätigkeitsschwerpunkte: Stationäre Jugendhilfe, stationäre Kinder- und Jugendpsychiatrie, ambulante tiefenpsychologische Psychotherapie mit Kindern und Jugendlichen. Ausbildung, Weiterbildung und Supervision für Telefonberatung (Kinder-und Jugendtelefon / Nummer gegen Kummer) und Tagespflege für Kinder. Lehrbeauftragte am Moreno Institut Edenkoben/Überlingen mit den Schwerpunkten Monodrama, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie, Arbeit mit Familien.

Psychodramatische und gruppenanalytische Supervision / Prof. Dr. Michael Opielka

Während die psychodramatische Supervision Konflikterleben in Szene setzt und dazu eine Bühne generiert, inszeniert die gruppenanalytische Supervision die Bühne im Kopf. Diese offensichtliche Differenz verschwimmt allerdings, wenn die Bühne minimiert wird, beispielsweise auf einen leeren Stuhl oder andere Imaginationen, oder wenn erfahrbar wird, dass freie Einfälle und Übertragungsbeziehungen in einem sozialen Kopf stattfinden, die Gruppe also trotz der Begrenzung auf das Kommunikationsmedium Sprache komplexe Bilder generiert. Was können beide Ansätze voneinander lernen? Wie werden sie in der Praxis bereits miteinander verknüpft?

Zur Person: Michael Opielka ist Erziehungswissenschaftler (Dipl.-Päd.) und habilitierter Soziologe. Psychodramatische Ausbildung am Institut für Psychodrama Dr. Ella Mae Shearon in Köln bei Dagmar Meyer-Anuth. Psychoanalytische Ausbildung bei der Psychoanalytischen Arbeitsgemeinschaft Köln-Düsseldorf PSAG in Köln. Ausbildung zum Gruppenanalytiker bei der Internationalen Arbeitsgemeinschaft für Gruppenanalyse IAG in Altaussee. Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Coaching (DGfC). Seit 1987 leitet er das ISÖ – Institut für Sozialökologie gGmbH in Siegburg (www.isoe.org). Seit 2000 ist er Professor für Sozialpolitik an der Ernst-Abbe-Hochschule in Jena, dort seit vielen Jahren Methodenseminare zu Psychodrama und Gruppenanalyse sowie Leitung von Supervisionsgruppen.

Kontakt: michael.opielka@isoe.org

 

Das war das DFP Herbst ZoomLAB

7. September 2020

Visualisierung: Susanne Alpers

 

Hier kommt noch das Bild von der Anwärme.

Mit vielen Grüßen vom ZoomLAB Team Gudrun, Claudia und Susanne

 

 

 

 

PS: Wie schön, dass du da warst Daniel!

Das war das DFP Sommer ZoomLAB

7. September 2020

An diesem heißen Sommerabend gestaltete die Gruppe ihre Anwärme, sahen wir Szenen aus „Emilia Galotti“ auf der Tischbühne in einem Teilnehmer-Experiment und waren wir Teil in einem Protagonistenspiel unter der Leitung einer ZoomLAB Teilnehmerin.

Vielen Dank an die Gruppe für diesen wundervollen Abend und eure Experimente!

Euer ZoomLAB Team Susanne Claudia und Gudrun

 

Pressemitteilung vom bvvp – Wochenstunden

22. August 2020

Bundesregierung stellt klar: „26 Wochenstunden in der praktischen Tätigkeit der PiA entsprechen Vollzeit“ – Großer Missstand abgemildert, aber nicht beseitigt

Ein knappes Jahr nach Verabschiedung des Psychotherapeutenausbildungsreformgesetzes gibt es nun endlich Klarheit: In der Antwort auf eine Kleine Anfrage der FDP Bundestagsfraktion stellt die Bundesregierung fest, dass die PsychotherapeutInnen in Ausbildung in ihrer Praktischen Tätigkeit nach § 27 PsychThG eine verpflichtende wöchentliche Arbeitszeit von etwa 26 Stunden leisten müssen, um auf ein Vollzeitäquivalent zu kommen. Dabei wird berücksichtigt, dass 1200 Stunden in diesem Ausbildungsabschnitt vorgeschrieben sind und außerdem neben der klinischen Tätigkeit Seminare, Selbsterfahrung und Supervision wahrgenommen werden müssen. Die ab 01.09.2020 zu zahlende Bruttovergütung von mindestens 1000 Euro in der praktischen Tätigkeit bezieht sich also auf 26 Wochenarbeitsstunden. Diese Mindestvergütung wird für die Kliniken durch eine Änderung der Bundespflegesatzverordnung refinanziert. Eine angemessene Vergütung entsprechend des Grundberufes ist durch diese Regelung nicht explizit ausgeschlossen.
„Bisher“, so Elisabeth Dallüge, Sprecherin des Jungen Forum des bvvp, „war unklar, auf welchen Stundenumfang sich die im Gesetz festgelegten 1000 Euro beziehen. Wir freuen uns, dass diese Frage nun endlich geklärt ist und mit dieser Aussage die PiA an die Kliniken herantreten und entsprechende Verträge einfordern können“, so Dallüge. „Dass es erst einer ergänzenden Anfrage von Parlamentariern bedarf, bis die Bundesregierung sich hierzu äußert, ist genauso unwürdig wie die Tatsache, dass die Vergütung mit 9,61 Euro pro Stunde weiterhin deutlich unter dem Mindestlohn liegt. Diese Vergütung entspricht noch immer in keinster Weise der Qualifikation der PsychotherapeutInnen in Ausbildung. Es handelt sich hier um therapeutisch arbeitende PsychologInnen oder PädagogInnen mit einem Hochschulabschluss“, kritisiert Dallüge. Dass trotzdem Freude entsteht, macht deutlich, unter welchen finanziell unwürdigen Umständen die PiA bisher ihre Ausbildung absolviert haben. Dies war einer der zentralen Gründe, eine Reform zu fordern. „Damit wurde ein großer Missstand für die Übergangszeit bis 2032 zumindest abgemildert, wenn auch nicht beseitigt“, führt Ulrike Böker vom bvvp weiter aus.
Die FDP-Abgeordneten Dr. Wieland Schinnenburg, Michael Theurer und Renata Alt stellten außerdem Fragen zur Anzahl der zukünftigen Studienplätze, zur Gewährleistung der Verfahrensvielfalt an den Universitäten, zur Finanzierung des neuen Studiengangs „Psychotherapie“ sowie zur Anzahl und Finanzierung der neu zu schaffenden Weiterbildungsplätze für die zukünftigen FachpsychotherapeutInnen. Dies alles sind für die Profession zentrale Anliegen, die seit Verabschiedung der Ausbildungsreform der Psychologischen und Kinder- und JugendlichenpsychotherapeutInnen auf Klärung warten.
Die Antworten auf diese Fragen können allerdings nur als enttäuschend, wenig sachkundig und nicht hilfreich bezeichnet werden. So kann sich der bvvp der Bewertung von Dr. Wieland Schinnenburg (MdB) nur anschließen: „Bei der Umsetzung der neuen Psychotherapeutenausbildung hakt es noch an vielen Stellen. Statt helfend einzugreifen, verschließt die Bundesregierung die Augen vor den Problemen.“
Das Junge Forum des bvvp schließt sich Dr. Schinnenburgs Forderung an den Bundesgesundheitsminister an, „gemeinsam mit den Ländern und Hochschulen dafür Sorge zu tragen, dass die Reform der Psychotherapeutenausbildung schnell und problemlos umgesetzt werden kann. Bedenken der Beteiligten dürfen nicht einfach ignoriert werden.“
Mit mehr als 5400 Mitgliedern ist der bvvp die größte integrative Interessenvertretung von ärztlichen, psychologischen und Kinder- und JugendlichenpsychotherapeutInnen.

Für den bvvp
Elisabeth Dallüge, Psychologin M.Sc., Sprecherin Junges Forum des bvvp
Dipl.-Psych. Ulrike Böker, kooptiertes Mitglied des Vorstands des bvvp
Dipl.-Psych. Benedikt Waldherr, Vorsitzender des bvvp
Berlin, 12.08.2020

Anfragen und Interviewwünsche bitte an:
bvvp Bundesgeschäftsstelle
Frau Anja Manz – Leiterin Kommunikation
Württembergische Straße 31
10707 Berlin
Tel. +49 30 88 72 59 54
Mobil +49 177 65 75 445
presse@bvvp.de

Yeah! Wir haben frisches Material – von Psychodramatikern für Psychodramatikern – Danke Uwe Reineck!

4. August 2020

Auf einer der letzten Mitgliederversammlungen hatten wir auf Wunsch der anwesenden Mitglieder eine neue Seite unter „Aktivitäten“  eingerichtet:

Material von Psychodramatikern für Psychodramatiker

Hier wollten Mitglieder z.B. Abschlussarbeiten, Artikel oder anderes hilfreiches Material zur Verfügung stellen.

Vor einigen Tagen kam ein ganzer Schwung interessanter Artikel von Uwe.

Herzlichen Dank!

Emotionen im Psychodrama  |  von Uwe Reineck und Christoph Buckel

Werkzeugkiste Lernreise  –  Organisationsentwicklung |  von Uwe Reineck, Arnd Küppers, Friederike von Benten, Christoph Buckel

Selbsterfahrung und Persönlichkeitsgestaltung im Psychodrama  |  von Sebastian Verbeek und Uwe Reineck

Was ist Psychodrama? Eine erste Grundlegung |  von Sebastian Verbeek und Uwe Reineck

Wir sind offen für MEHR 🙂  Schickt gerne Abschlussarbeiten, Artikel, Tool-Boxen an g.koch@psychodrama-deutschland.de und werdet mit eurer Kompetenz sichtbar.

„Stehen Sie doch einfach mal auf!“ – Neues Buch von Inge-Marlen Ropers

2. August 2020

Glückwunsch!

Am 1. August erschien das Buch von Inge-Marlen Ropers:

STEHEN SIE DOCH EINFACH MAL AUF! SUPERVISION UND COACHING SZENISCH-KREATIV
Fallgeschichten aus der psychodramatischen Praxis
Mit einer Einführung von Prof. Dr. Ferdinand Buer
EHP-Verlag Andreas Kohlhage, 2020
160 Seiten; Abb., Tab.; ISBN: 978-3-89797-130-1

Dieses Buch ist auch als E-Book erhältlich:
Also available as e-book:
PDF: ISBN 978-3-89797-667-2  /  EUR 12.99
epub: ISBN 978-3-89797-666-5  /  EUR 12.99

ZPS Zeitschrift für Psychodrama und Soziometrie – Heft 2 erscheint im Oktober 2020

31. Juli 2020

Hier kommt schon einmal die Inhaltsangabe für Neugierige:

Themenheft: Leitung

Herausgegeben von Sabine Kern und Andrea Meents

Inhalt

Vorwort

A. Meents, .S. Kern

Hauptbeiträge – Thementeil

S. Kern . A. Meents
Einführung

C. Hutter
Von Moreno zu einem modernen psychodramatischen Leitungsverständnis
From Moreno to a modern understanding of the psychodrama director

F. von Ameln
Eine Selbstverortung für die psychodramatische Organisationsberatung. Beratung in der VUKA-Welt
A self-reflection on psychodramatic organizational consulting. Counselling in the VUCA world

M. Reisinger
(Selbst-)Erwärmung von PsychodramatikerInnen im Kontext von laufenden psychodramatherapeutischen Gruppen in freier Praxis
Warming up process from psychodrama therapists in the context of an ongoing free practice therapist’s psychodrama group

U. Nowak
Gruppen leiten mit dem Leipziger Prozessorientierungs-modell. Strategische Orientierung in Gruppen- und Einzelarbeitsprozessen
Groups lead with the Leipzig process orientation model. Strategic orientation in group and individual work processes

S. Flegelskamp
Die Leitungsrollen in der Psychodramatherapie mit Kindern
Einladung zur Begegnung im Symbolspiel
The leadership roles in psychotherapy therapy with children. Invitation to meet in the symbol play

T. Sageder
Kurzdarstellung des Leitungsverhaltens auf der Spielbühne im Rahmen des humanistisch orientierten Kinderpsychodramas unter Berücksichtigung einiger störungsspezifischer Erweiterungen
A brief description of the leadership behavior on stage in the context of the humanism oriented psychodrama with children, under consideration of some disorder-specific expansions

S. Hintermeier
Was Leitung in der Psychodrama-Psychotherapie und Führung im Tango gemeinsam haben. Improvisation und Begegnung
What leadership in psychodrama psychotherapy and leadership in tango have in common. Improvisation and encounter

P. Wollsching-Strobel . U. Wollsching-Strobel
Führungskräftecoaching in Zeiten der Krise. Ein ganzheitliches Handlungskonzept und klare Führung stabilisieren Unternehmen in der Covid-19-Krise.
Leadership Coaching in Times of Crisis
A holistic concept of action and clear leadership stabilize companies amidst the Covid 19 crisis.

Toolbox

J. Schmidt
Psychodramatische Gruppenarbeit an einer Schule mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung. Psychodramatische Techniken und Vorgehensweisen bei kindlichen Ängsten
Psychodramatic group work at a school with the funding priority mental development. Psychodramatic techniques and methods dealing with anxiety of children

Hauptbeiträge – offener Teil

F. Buer
Spielen. Aber szenisch-kreativ! Wie Schillers idealistischer Entwurf einer ästhetischen Bildung 150 Jahre später durch Morenos Psychodrama Bodenhaftung bekommt
Playing. But scenic-creative! How the idealistic outline of an aesthetic education by Schiller gets down-to-earth with psychodrama by Moreno 150 years later

M. Mutafchieva
Psychodrama with Children in Foster Care Units in Bulgaria: Challenges and Reflections. Psychodrama with Children along the basic needs of children
Psychodrama mit Kindern in Pflegestationen in Bulgarien: Herausforderungen und Reflexionen Psychodrama mit Kindern entlang der Grundbedürfnisse von Kindern

D. Erl
Karriere – wo zieht es mich hin? Setze Deinen Anker! Karriereanker nach Edgar Schein – eine Richtschnur für berufliche Entscheidungen in Unternehmen mit Hilfe des KOMPASS-Prozesses
Career – where am I going? Set your anchor! Career anchor according to Edgar Schein – a P. Venutti
guideline for professional decisions in companies with the help of the KOMPASS process

K. Karlhuber
Pathologisches Horten vor dem Hintergrund der psychodramatischen Entwicklungstheorie. Warum genug nie genügen kann
Pathological hoarding against the backdrop of the psychodramatic development theory. Why enough is never enough

Eine Beleuchtung des psychodramatischen Prozesses in der Behandlung somatoformer Störungen im Einzelsetting. Geschichten, die der Körper erzählt
Spotlight on the process in one-to-one psychodrama therapy when treating patients with somatoform disorders. Storytelling through the body

L. Taghavi
Spinnenangst. Durchführung einer effizienten monodramatischen Kurzzeittherapie
Arachnophobia – a monodramatic short-term therapy

R. Krüger
Ängste und Stress infolge der Corona-Krise. Praxis und Theorie der störungsspezifischen Behandlung
Anxiety and stress resulting from the Corona crisis, and the treatment of these symptoms

A. Blahacek
Psychodramatische Gruppentherapie per Skype – geht das überhaupt?! Über die Möglichkeiten und Grenzen psychodramatischer Begegnung auf der „Digitalen Bühne“ – ein Erfahrungsbericht
Psychodramatic group therapy via Skype – is that possible?! An experience report on the possibilities and limits of psychodramatic encounters in a virtual group room

U. Altendorfer-Kling
Psychodrama goes digital. Erste Schritte in der Gruppenselbsterfahrung mit Hilfe von Instant-Messaging, E-mail und Videokonferenzen in Zeiten der Covid-19 Pandemie
Psychodrama goes digital! Get started in the group self-experience with the help of instant messaging, e-mail and videoconferencing in times of the Covid-19 pandemic

Forum

„Mein Sechser im Lotto“ – Walter Holl im Gespräch mit Dorothea Ensel
Das Psychodrama Institut Freiburg/Heidelberg und die Soziodrama Akademie So act!

DFP ZoomLAB am 8. Juli – So wars … und das wird am 12.8. anders

13. Juli 2020

Am 8. Juli trafen sich 19 PsychodramatikerInnen zum ersten Sommer ZoomLAB. Wir waren eine bunte Mischung aus Zoom Einsteigern, geübten Zoom TeilnehmerInnen und geübten Zoom Psychodrama Leitern in Fortbildungen, Seminaren und Konferenz-Workshops.

Einige waren beim experimentellen Video-Workshop Tag vom ISI Hamburg, andere haben beim PIfE oder Edenkobener Institut Seminare angeboten oder daran teilgenommen. Wieder andere waren beim Soziodrama in Portugal oder bei Jörg Jelden, beim wöchentlichen Soacial Dreaming in England, beim Jour Fixe in Österreich, beim Teledrama mit Daniela Simmons oder beim TMS international Gathering in den USA, um die Therapeutische Spirale zu erleben.

Es hat sich viel getan in der Corona-Zeit. Die deutsche Psychodrama- Community hat ein neues Medium für sich entdeckt.  Zum ersten Mal können wir auch die weltweite Psychodrama Community leicht erreichen und ganz neu erleben. Beeindruckend!

Um nach der Einstiegsrunde Fahrt aufzunehmen gab es zur Anwärme eine Impro Übung und einen Rollentausch mit einem typischen Gegenstand in einem „Psychodrama-Zoom-Experimentier-Labor“ 

In Breakout Sessions arbeiteten wir nach den Interessen der TeilnehmerInnen mit dem Whiteboard, Gruppenspiel, Einzelarbeit und Entscheidungsfindung.

In der Prozessreflexion nach dem insgesamt 5. DFP ZoomLAB beschäftigte uns als Moderatorinnen-Team besonders eins: Wie muss sich das LAB weiterentwickeln, damit es dynamisch mit dem geht, was die Community braucht?

Die Idee ist: Wir machen Platz, damit ihr in der Leitungsrolle im Zoom Lab Dinge ausprobieren könnt: 

Im 2. Sommer ZoomLAB am 12. August

– steigen wir mit der Frage nach Impulsen für die Anwärme ein 

– bist du herzlich eingeladen, eine Übung, die du als Anwärme ausprobieren möchtest, mitzubringen

– gibt es Leitungen aus der Gruppe in den Breakout Räumen

– sorgen wir dafür, dass ihr nach dem Experiment in den Breakout Räumen noch einmal Zeit für eine methodische Reflexion habt, damit Ihr eure Lernerfahrungen vertiefen könnt.

Wenn du magst:

– Bring eine Übung mit, die du zur Anwärme mal als Leitung mit einer Gruppe ausprobieren möchtest. Deine Übung kann zw.  3 und 10 Minuten sein.

– Bring gerne ein Thema mit, dass du der Leitung in einer Breakout Session zur Verfügung stellen magst.

– Bring gerne den Wunsch mit, eine Breakout Session zu leiten.

– Bring gerne die Bereitschaft mit heiter zu scheitern. Hier muss nix perfekt sein.

Wir freuen uns auf dich als Teilnehmer und Leitung.

Anmeldung:

Schreib eine Mail an:  g.koch@psychodrama-deutschland.de

Melde dich an
für das 2. Sommer ZoomLAB am 12.08.2020, 19-20 Uhr und/oder
für das Herbst ZoomLAB am 30.09.2020, 19-21 Uhr.

Voraussetzung für die Teilnahme ist die Mitgliedschaft im DFP (außerordentlich und ordentlich)
Die  Einladung mit den Zugangsdaten kommt spätestens am Abend vor dem Zoom Lab Termin.

Bitte beachte, dass Anfragen am Nachmittag des ZoomLABs ggf. nicht berücksichtigt werden, da ich tagsüber in Beratungen bin.

Wir freuen uns auf dich!

Susanne Alpers, Claudia Bracht, Gudrun Koch

 

PS: Das ZoomLAB Team bietet am 14./15. August einen 1,5 tägigen Motion Workshop“ via Zoom an. Unsere Veranstaltung haben wir im Veranstaltungskalender für DFP Mitglieder eingetragen. Informiere dich hier 

Motion Workshop 2 – Rollen auf die virtuelle Bühne bringen – wie geht das?

 

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