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Psychodrama 2.0 – Brücken in die Zukunft – ÖAGG Symposium – 30. April – 2. Mai online

29. März 2021

Das Programm steht,

der Flyer ist da.

Jetzt kann’s losgehen.

 

Wir sehen uns online in Österreich …
Das ZoomLAB Team ist auch da mit einem LAB.

Psychodramatic world journey – first stop Romania – April 6th – 5-7pm (CET, Berlin time)

29. März 2021
“Certainly, travel is more than the seeing of sights;
it is a change that goes on, deep and permanent,
in the ideas of living.” – Mary Ritter Beard

 

Psychodramatic World Journey – Invitation

Who says that you always have to take the train to experience adventure? Join us on a virtual journey around the globe to learn about psychodrama in different regions of the world!

We are interested in exchanging what makes psychodrama special for us, how it’s embedded in the different countries, what topics currently matter in our societies and how psychodrama can help in addressing those issues?

 

 

Join us on our first journey to
ROMANIA
on the 6th of April 2021
between 5 – 7pm (CET, Berlin time)

 

Join Zoom Meeting:
https://us02web.zoom.us/j/89240900634?pwd=b3l0TXRaK3JkYUN2WGsxRkgvNjBKdz09
Meeting ID: 892 4090 0634 Passcode: 705865

The travel language will be “broken English” 🙂

Please bring a SYMBOL that represents what psychodrama means to you.

We are looking forward to travelling together with you!

Your DFP & PAfE

 

 

This format is offered as a cooperation of the German Psychodrama Association (Deutscher Fachverband für Psychodrama – DFP) and the Psychodrama Association for Europe e.V.

DFP Zukunftskonferenz – 7 AG´s zum Mitmachen. Komm zum gemeinsamen Follow-up am 19. April

29. März 2021

Interesse am Mitmachen?

Komm zum Follow-up:
19. April 2021 von 18-20 Uhr in Zoom
Die Anmeldung ist offen bis 15. April.
Schreib eine Mail an  info@psychodrama-deutschland.de
Dann erhältst du den Zoom Link zum Meeting

 

oder schau bei einer der AG´s rein:

 

AG 1
Rebellienz statt Resilienz!?: Politisches Soziodrama oder Soziodrama politisch machen!
In dieser Gruppe könnt ihr zu aktuellen politischen Themen online gemeinsam Soziodrama machen. Aktuell probiert die Gruppe noch für sich, plant aber demnächst offene Soziodrama Sessions anzubieten. Themenpate ist Dr. Frank Sielecki,  f.sielecki@psychodrama-deutschland.de

AG 2
Psychotherapists for Future: Was könnten Psychodramatiker dazu beitragen?
Diese Gruppe beschäftigt sich damit, welchen Beitrag Psychotherapeuten und Psychodramatiker zum Umweltschutz leisten können. Die Gruppe ist offen für weitere Interessenten.  Den Termin stellen wir ein, sobald wir ihn erfahren. Themenpatin: Annette Bruhn, a.bruhn@psychodrama-deutschland.de

AG 3
Quick and dirty: Psychodrama-Instant-Forschung: schnell und zwischendurch?
In dieser AG entsteht ein Artikel zur Psychodrama Forschung. Paten der AG sind Konrad Schnabel und Christian Stadler

AG 4
Wir erträumen uns den DFP! Was kann der DFP für die Mitglieder leisten?
In dieser AG üben wir uns in Zukunftsvisionen für den DFP und das Psychodrama. Das nächste findet am 3.3.2021, 18 -19 Uhr statt. Ein Bild vom Traum seht ihr am 19. April. Wir freuen uns auf die Traumdeutung! Themenpatin ist Gudrun Koch g.koch@psychodrama-deutschland.de

AG 5
Psychodrama goes digital: Wie machen wir daraus ein Zukunftskonzept?
In dieser AG geht es um Weiterbildung, Soziodrama und/oder anderes was man digital machen kann oder was es digital in besserer Form braucht. Die Gruppe ist in der Findungsphase in welche Richtung sie aktiv werden will. Themenpatin ist Susanne Alpers info@susannealpers.de zusammen mit Christoph Buckel christoph.buckel@soziodrama-akademie.de

AG 6
Kritische Organisationsentwicklung – geht das, und wenn ja, wie?
Themenpate ist Uwe Reineck
Aus dieser AG geht die Gründung des Fachbereichs Organisationsentwicklung innerhalb des DFP hervor.
Gründungsmitglieder: Uwe Reineck,  Peter Werz-Schönhagen, Sebastian Arnold, Theresia Hevera, Martina Neumeyer
Gründungstreffen: Montag 12. April 18h-20h
Zoomdaten bei Anmeldung über Martina Neumeyer: mail@playourlife.de

Einladung:
Liebe psychodramatisch orientierten Organisationsentwickler*Innen, Prozessberater*Innen, Trainer*Innen, New Worker*Innen im DFP!
Wenn du dich in der hier beschriebenen Zielgruppe angesprochen fühlst, freuen wir uns, dich heute zu einem ersten virtuellen Treffen einladen zu dürfen. Diese Initiative ist im Rahmen der Zukunftskonferenz des DFP aus der Arbeitsgruppe: „Kritische Organisationsentwicklung“ entstanden.  In diesem ersten Treffen wollen wir gemeinsam ausloten, ob ein Fachbereich Organisationsentwicklung im DFP sinnvoll wäre und was dieser bewirken könnte. Wenn gutes dafür spricht, gründen wir!

AG 7
Was diskutiert man eigentlich in internationalen Psychodrama Café ?
Aus dieser AG sind bislang zwei Initiativen hervorgegangen. Wir sind gespannt was da noch herauspurzelt. Themenpatin ist Jacomine Ilbrink

  • Online Café an jedem 22. des Monats. Caretaker des Cafés sind Angela Christoph und Maud Bermann
    Infos und Links findet ihr im Kalender und unter Aktuelles
  • Weltreise
    Ansprechpartner sind hier Matthias Bongartz und Sophie von Knebel

 

Eine Bitte an alle Themenpaten*innen:
Wenn du aktuelle Infos für Interessentinnen hast, schick sie gerne an:
g.koch@psychodrama-deutschland.de

Konzept- und Orga-Team dieser Initiative sind:
Uwe Reineck, Konrad Schnabel, Gudrun Koch, Julia Sophie Mink

Fachbereich OE im DFP | Einladung zum Gründungstreffen am 12. April 2021, 18-20 Uhr | Zoom

28. März 2021
Liebe psychodramatisch orientierten Organisationsentwickler*Innen,
Prozessberater*Innen, Trainer*Innen, New Worker*Innen im DFP!
Wenn du dich in der hier beschriebenen Zielgruppe angesprochen fühlst, freuen wir uns, dich heute zu einem ersten virtuellen Treffen einladen zu dürfen. Diese Initiative ist im Rahmen der Zukunftskonferenz des DFP aus der Arbeitsgruppe: „Kritische Organisationsentwicklung“ entstanden.  In diesem ersten Treffen wollen wir gemeinsam ausloten, ob ein Fachbereich Organisationsentwicklung im DFP sinnvoll wäre und was dieser bewirken könnte. Wenn gutes dafür spricht, gründen wir!

 Zoomdaten bei Anmeldung

über Martina Neumeyer: mail@playourlife.de
Termin: Montag 12. April 18h-20h

 Herzliche Grüße

Uwe Reineck,  Peter Werz-Schönhagen, Sebastian Arnold, Theresia Hevera, Martina Neumeyer

100 Jahre Psychodrama – offenes online Angebot aus den USA – 1. April 21

19. März 2021

Viele internationale Institute feiern 100 Jahre Psychodrama. Hier kommt ein offenes kostenfreies online Angebot vom Teledrama Institut, auf dass wir euch gerne aufmerksam machen wollen.

„Dr. J.L.Moreno’s Concept on Wisdom and Leadership 100 Years Later…
Sociodrama Exploration and Celebration

Open Event

100 years ago on April 1, 1921, Dr. Moreno did an experiment, performing in front of hundreds of people, seizing the historical events of his time and encouraging the spontaneity of the audience – a historical date that he would later announce as the Birthday of his Psychodrama & Sociodrama.

Join us for a virtual travel throughout the years and a sociodrama exploration through the powerful methods created by Dr. J.L.Moreno.

Thursday, April 1, 2021
11:00 AM – 01:00 PM Central Time (US & Canada)
12:00 PM – 02:00 PM Eastern Time (US & Canada)
06:00 PM – 08:00 PM Central European Summer Time (CEST)

Free Registration: CLICK HERE
NOTICE: This is a public event and it doesn’t offer training hours toward certification or CEUs.“

1. online Modul der Soziodrama Akademie – so war´s

19. März 2021
Unser erstes Online-Modul Soziodrama ist vorüber. In diesen zeitlich kompakten Modulen wagen wir den Spagat zwischen theoretischer Einführung und praktischem Erleben. Heute sind wir gemeinsam durch einen vollen soziodramatischen Zyklus von Erwärmung – Aktion – Reflexion gesprintet und haben uns währenddessen dabei umgesehen, wo wir da gerade durchlaufen. Thematisch ging es um nichts weniger, als wie ein erfülltes Leben in diesen unsicheren Zeiten aussehen kann…
Danke an die Mitstreiter*innen Uwe Reineck, Matthias Bongartz, Friederike von Benten, Madlen Sanchino Martinez, Mirja Anderl und natürlich an alle, die dabei waren! Christian Ridder, danke für die Illustrationen, sie funktionieren auch außerhalb des Buchs😉
P.S.: Nächstes Online-Modul in zwei Wochen zum Thema Ablauf und typische Phasen im Soziodrama: https://lnkd.in/eWQNb2F
Viele Grüße
Christoph

Seminar für WB-Leiter*innen aller Institute – mit Reinhard Krüger – Juni 2021

19. März 2021

Reinhards Idee, Neugier und das Anliegen einen institutsübergreifendes Austausch unter Weiterbildungsleitern in einem Seminar zu gestalten, unterstützen wir sehr gerne und veröffentlichen hier die Ankündigung:

„Die Schulen des Psychodramas.
Meine Selbst-Definition als Psychodramatiker*in“

vom 11.-13.6.2021 findet wegen der Corona-Krise online statt.
Es sind noch Plätze frei.

Inhalte des Seminars:

Ziel des Seminars ist es, den je eigenen Leitungsstil zu bestimmen, die verschiedenen Leitungsstile miteinander in eine wahre Begegnung zu bringen und das Gemeinsame der Leitungsstile zu erfassen. Arbeite ich prozessorientiert oder symptomorientiert, intuitionsgeleitet oder theoretisch begründet, nur in der Gruppe oder auch im Einzelsetting? Definiere ich meine Art, Psychodrama zu leiten, als rollentheorie-orientiert, humanistisch, mentalisations-orientiert, psychoanalytisch, als Psychodrama nach Moreno, als systemisch orientiert oder noch auf eine andere Weise?

Vorgehen: Die Teilnehmer*innen arbeiten in dem Seminar jede*r etwa sieben Mal in Kleingruppen. Sie arbeiten zunächst in Zweiergruppen Elemente des je eigenen Leitungsstils heraus. Sie stellen die zentralen Begriffe des je eigenen Leitungsstil in der Gesamtgruppe vor. Sie bilden daraus soziometrisch mehrere Gruppen. Jede Gruppe entwickelt mit Fantasie fiktiv eine „eigene Schule des Psychodramas“. Die fiktiven Schulen halten miteinander eine Podiumsdiskussion ab (evtl. mit Unterstützung anderer Vertreter ihrer Gruppe als Doppelgänger*in). Wir suchen gemeinsam nach einem übergeordneten Konzept zur Klassifizierung der verschiedenen „Psychodramaschulen“ und der Leitungsstile im Psychodrama. Wir suchen nach dem Gemeinsamen zwischen uns. Reinhard Krüger vertritt in einer „Podiumsdiskussion“ das rollentheoretisch orientierte Psychodrama gegenüber einem oder mehreren Vertretern des von ihm selbst entwickelten mentalisations-orientierten Psychodramas.

Fortbildungspunkte von der Ärztekammer werden vergeben

Leitung: Reinhard T. Krüger, Co-Leitung: Martina McClymont-Nielitz und Ruth Sattelberger

Seminartermin 11.-13.6.2021

Seminarzeiten: Fr 15:00-20:00, Sa 9:00-13:00 und 16:00-20:00, So 9:00-13:00

Teilnehmerzahl: 15

Teilnahmegebühr: 330 Euro

Anmeldung über: www.moreno-psychodrama.de

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Reinhard Krüger: krueger.reinhard@htp-tel.de

Bitte machen Sie dieses Seminarangebot in Ihren Netzwerken bekannt. Das Seminar versucht, die Telebeziehungen unter uns Psychodramatiker*innen noch weiter zu stärken.

Mit herzlichen Grüßen

Reinhard Krüger

offene Online Diskussion am 24.3.2021: Forderung eines politischen Maßnahmen Pakets für Kinder und Jugendliche

19. März 2021

Die gemeinsame Pressemitteilung der Verbände

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leiten wir an dieser Stelle gerne an unsere Mitglieder weiter!

 

„Pressemitteilung

Kinder brauchen mehr / Jugend braucht mehr:

Breites Bündnis der Fach- und Berufsverbände fordert am 24. März 2021 auf einer Online-Diskussionsveranstaltung politisches Maßnahmenpaket für Kinder und Jugendliche

Ein vom Bundesverband der Vertragspsychotherapeuten (bvvp) initiiertes breites Bündnis von Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut*innen, -psychiater*innen und Kinder- und Jugendärzt*innen fordert ein entschlossenes Handeln der Politik, um dem massiven Leiden der Kinder und Jugendlichen in der Corona-Krise mit einem Maßnahmenpaket entgegenzuwirken. In einer öffentlichen Online-Diskussionsveranstaltung stellen der Berufsverband für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie in Deutschland e.V. (bkjpp), der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (bvkj), der Bundesverband der Vertragspsychotherapeuten (bvvp), die Deutsche Psychotherapeutenvereinigung (DPtV), die Vereinigung analytischer Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten (VAKJP) mit Unterstützung von weiteren 20 Psychotherapeutischen Berufs- und Fachverbänden ihre Forderungen den Vertretern der Politik vor.

Im Zentrum stehen 5 Kernforderungen für Kinder und Jugendliche, die die Verbände am 24. März erläutern werden:

  1. Gründung eines Jugend-/Kinderrats analog dem Ethikrat
  2. Einrichtung einer zentralen, deutschlandweit beworbenen Hilfsnummer für Kinder und

    Jugendliche in Not

  3. Umsonst, für alle und draußen: tägliche Sport-, Bewegungs- und kulturelle Aktivitäten

    an öffentlich zugänglichen Orten

  4. Niederschwellige und längerfristig angelegte Kurs- und Projektangebote für Kinder

    und Jugendliche außerhalb des Schulunterrichts

  5. InitiativezurAnwerbungvonHonorarkräftenuntersoloselbstständigen

    Kunstschaffenden und beschäftigungslos gewordenen Personen aus dem Kultur- und Sportbereich zur Unterstützung von Kindern und Jugendlichen.

Zum Hintergrund: Eine bvvp-Online-Umfrage zum Thema „Psychische Belastungen und Lebensumstände bei Kindern und Jugendlichen in der Corona-Krise“ mit Laufzeit bis Mitte Januar 2021 zeichnet ein düsteres Bild, was die seelische Gesundheit unserer Kinder und Jugendlichen angeht – ein Befund, der durch die COPSY-Studie bestätigt wird. In einer DPtV-Blitzumfrage gaben die Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut*innen an, dass im Vergleich zum Vorjahreszeitraum die Patientenanfragen in den Praxen um durchschnittlich 60 Prozent angestiegen sind.

Die mehr als 10.000 Antworten von fast 400 Teilnehmenden der bvvp-Befragung – darunter auch psychiatrisch und pädiatrisch Tätige – zeigen auf, dass viele der behandelten Kinder und Jugendlichen vermehrt unter Ängsten leiden, sich mit dem Thema Tod befassen, im häuslichen Umfeld häufiger Spannungen und auch Gewalt ausgesetzt sind. Zu beobachten sind Leistungsabfälle und Versagensängste wie verstärkte Gewichtszunahmen. Pandemiebedingt fehlen stärkende Ressourcen wie Sozialkontakte zu Gleichaltrigen, Musik oder Sport im Verein, aber auch Angebote der Jugendhilfe. Das alles macht die massiven Auswirkungen der Einschränkungen sichtbar, die neue Konzepte des Umgangs mit diesen Belastungen erfordern.

Die Ergebnisse adressiert das Verbändebündnis an Verantwortliche in der Politik, um politische Maßnahmen zur Verbesserung der Situation vorzuschlagen und anzumahnen – so auch im Rahmen der Online Diskussionsveranstaltung am 24. März 2021.

Zum Ablauf:

Auf einen Impulsvortrag mit Vorstellung der Ergebnisse der bvvp-Umfrage zu den Belastungen von Kindern und Jugendlichen in Pandemie-Zeiten durch Frau Dr. Beate Leinberger (für den Kompetenzkreis KJP des bvvp) folgt ein Fachvortrag von Prof. Dr. med. Thomas Loew, Chefarzt des Universitätsklinikum Regensburg, Abt. Psychosomatische Medizin, zum Thema.

Im Anschluss stellen die Vertreter*innen der Verbände den Teilnehmer*innen aus der Politik die Forderungen des Bündnisses vor, die im Folgenden diskutiert werden sollen.

Weitere Teilnehmende der Veranstaltung:

Ariadne Sartorius Michaela Willhauck-Fojkar

Dr. Helene Timmermann
Dr. Gundolf Berg
Dr. Thomas Fischbach Bundesministerin Franziska Giffey

Ministerin Britta Ernst Staatsminister Klaus Holetschek

Sabine Rieser

Sprecherin des Kompetenzkreises Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie im bvvp, Mitglied des bvvp- Bundesvorstands

Fachgruppe Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie der DPtV, Vorstandsmitglied der Bundespsychotherapeutenkammer

  • Vorsitzende der VAKJP
  • Vorsitzender des BKJPP
  • Präsident des BVKJ
  • Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (angefragt)
  • Bildungsministerin des Landes Brandenburg Präsidentin der Kultusministerkonferenz (angefragt)
  • Gesundheitsminister des Landes Bayern Vorsitzender der Gesundheitsministerkonferenz (angefragt)
  • Gesundheitspolitische Fachjournalistin, Moderation

Einladung:

Wir laden Sie herzlich ein zur Teilnahme an der Online-Diskussionsveranstaltung am 24. März von 18.00 – 21.00 Uhr und bitten um eine formlose Information an presse@bvvp.de, wenn Sie sich über unser Tool zur Veranstaltung anmelden.

Link zur Anmeldung: https://attendee.gotowebinar.com/register/3255807175506339086

Auf Wunsch senden wir Ihnen per Mail eine Pressemappe mit den detaillierten Ergebnissen der Umfragen und den Statements der teilnehmenden Vertreter*innen der Verbände zu den Forderungen zu und vermitteln Ihnen Interviewpartner*innen. Die Pressemappe finden Sie auch unter www.kinderbrauchenmehr.de zum Herunterladen.

Ansprechpartner für Medien:
Verbändebündnis Kinder brauchen mehr /Jugend braucht mehr

bvvp Bundesgeschäftsstelle
Anja Manz – Öffentlichkeitsarbeit Württembergische Straße 31, D 10707 Berlin Tel.: 030 – 88 72 59 54 | Mobil 0177 – 6575445 E-Mail: presse@bvvp.de

DPtV e.V. – Pressestelle
Hans Strömsdörfer – Öffentlichkeitsarbeit
Am Karlsbad 15, D 10785 Berlin
Tel. 030 – 235 00 927 | Mobil: 0157 – 73744828 E-Mail: presse@dptv.de“

Moreno Institut Edenkoben/Überlingen mit neuer Webseite

12. März 2021

Gratulation zum neuen Auftritt ! Schaut vorbei, da gibt´s viel zu entdecken.

Neuer Kurs „Tiefenpsychologisch fundierte Suchttherapie“ Zulassungsseminar 20.+21. März 21

11. März 2021

Diese besondere DRV und GKV-anerkannte Weiterbildung startet im Mai unter der Leitung von Hans Benzinger und Martina McClymont-Nielitz.

 

AGTPS  Weiterbildungsflyer

Sie wird von der „Arbeitsgemeinschaft Tiefenpsychologisch fundierte Suchttherapie“ durchgeführt. Die AGTPS ist ein Zusammenschluss der Moreno Institute Stuttgart und Edenkoben/Überlingen und dem Szenen Institut Köln.

Zulassungsseminar in Stuttgart
Fr. 20.03.2021, 14-20 Uhr
Sa. 21.03.2021, 09-15 Uhr

Berliner Psychodramasalon am 19.03.2021 – online

11. März 2021

Hier veröffentlichen wir für euch die Ankündigung zum

Einundzwanzigster Berliner Psychodramasalon 19.03.2021 

mit Hilde Gött + Manfred Jannicke

 

„Liebe Psychodramatikerinnen und Psychodramatiker, 

wir mussten die letzten zwei Termine des Salons leider wegen des Corona- Lockdowns absagen und haben das Thema auf den jeweiligen nächsten Salontermin verschoben. Nun naht unser nächstes Treffen der Psy- chodrama-Szene Berlin und Umgebung. Obwohl der Lockdown noch anhält, wollen wir diesmal an dem Salon festhalten. Aber natürlich wollen wir auch die AHA Regeln einhalten, deshalb suchten wir eine Mög- lichkeit beides zu vereinbaren. In unserem üblichen Gastraum bei Neuhland, dürfen sich nur maximal 9 Leute aufhalten. D.h. es dürften nur noch 5-6 Gäste dazukommen. Das war uns zu wenig. Deshalb haben wir entschieden, diesmal den Salon online durchzuführen. Thomas Wandelt wird einen Input geben und mit uns und drei weiteren Gästen eine Präsentation zeigen, um die Wirkung zu veranschaulichen. Da Teilneh- mende über einen Link dazugeschaltet werden, haben sie die Möglichkeit, Fragen zu stellen und sich an der Diskussion zu beteiligen. D.h. auch diesmal müssen wir noch etwas warten bis eine Präsenzbegegnung mit Kolleginnen und Kollegen möglich wird, aber immerhin wollen wir dies schon mal im virtuellen Raum er- möglichen. 

TaTaTaTaaam – Das Psychodramainstitut für Europa – Landesverband Deutschland e.V. lädt ein zum Thema: 

Verkörpern und verändern in Organisation und Gesellschaft: 

Jakob L. Morenos Soziodrama und Augusto Boals Theater der Unterdrückten Eine szenische Einführung 

Sie waren Brüder im Geiste, der Brasilianer Augusto Boal und Jakob L. Moreno. Beide vermochten es meis- terhaft, das Dysfunktionale, Pathologische und Inhumane sozialer Zustände in der Verkörperung sichtbar und in Szenen spürbar und erlebbar werden zu lassen. Beide wussten, wie das Dramatische anrühren und dadurch „nachhaltig“ sein kann. Hoch engagiert, wie sie waren – und im Falle Boals bis in die existentielle Selbstge- fährdung – sind sie gesellschaftstherapeutische Vorbilder. 

Was also lässt sich von ihnen für unsere heutige Veränderungsarbeit in Organisationen und im zivilgesell- schaftlichen Engagement lernen? Nähern wir uns ihnen und möglichen Antworten auf diese Fragen an – na- türlich körperlich und szenisch, wie sonst!? 

Thomas Wandelt – Leiter „Institut für Persönlichkeits-, Team- und Organisationsentwicklung Wandelt“, Berlin gestaltet den Abend mit uns. 

Wann: Freitag, 19.03.2021 19.00 – 21.00 Uhr
Wie: Bitte unbedingt anmelden, damit Ihr den Link bekommt, um dazugeschaltet zu werden: hildegoett@posteo.de 

Der Berliner Psychodrama-Salon ist immer eine Gelegenheit zum Treffen aller Generationen von Psychodra- matiker*innen, zum Kennenlernen und Schnuppern, um Kontakte zu knüpfen und Spaß miteinander zu ha- ben.
Daher leitet die Einladung bitte auch weiter! 

Wir freuen uns auf das Experiment und die Begegnung im virtuellen Raum und grüßen euch herzlich, 

Hilde Gött + Manfred Jannicke 

(Der Beitrag kostet sonst 10,-€, diesmal bitten wir um eine Spende an PIfE)“

50 Teilnehmer*innen bei online Mitgliederversammlung mit Abschied vom Vorstand

3. März 2021

Wir danken allen Mitgliedern, die sich am letzten Samstag zusammen mit allen Delegierten und dem Vorstand super konzentriert und konstruktiv durch die lange Liste der 21 Tagungsordnungspunkte gearbeitet haben.

Wir haben gelernt, dass die MV im online oder hybrid Format für euch attraktiv ist, wir haben Martina Neumeyer und Moritz Krömer durch die MV als Mitglieder aufgenommen und willkommen geheißen, von allen AG´s aus der ZuKo gehört, allen Delegierten mit ihren interessanten Berichten gelauscht. Wir haben mehrere Satzungsänderungen beschlossen, allen Instituten zur gelungenen Institutsüberprüfung gratuliert, die Kassenwartin und den Vorstand entlastet, den alten Vorstand verabschiedet und einen neuen gewählt und uns um 17.08 Uhr geschafft, erleichtert und optimistisch verabschiedet!

Mit der Leitidee „Connect & Create“ freut sich das neue Vorstandsteam auf den Austausch mit allen Mitgliedern, Freunden und Psychodrama Experten*innen, auf alle ZuKo-AG´s, Aktionen, neue Initiativen, Fachtagungen, neue Fachbereiche und was ihr sonst noch gemeinsam an den Start bringen wollt in dieser außergewöhnlichen Zeit und Lage.

Im neuen Team sind (wie auf den Kacheln) Gudrun Koch, Rebecca Naumann, Maud Bermann, Angela Christoph, Konrad Schnabel, Martina Neumeyer, Sophie von Knebel

DFP Fachtagung – „GemEINSAMkeit – Perspektiven aus Psychodrama und Psychoanalyse“ 2021

2. März 2021

Die DFP Fachtagung bleibt auch 2021 in Berlin.
Dank der Flexibilität aller Podiumsgäste, ModeratorenInnen und Workshop-LeiterInnen können wir das Programm nach aktueller Information so halten wie für 2020 geplant.

Wir freuen uns darauf euch/Sie dann unter optimalen Rahmenbedingungen begrüßen zu dürfen und gemeinsam eine inspirierende und persönlich bewegende Tagung mit euch/Ihnen allen zu erleben.

Thema: Perspektiven und Gemeinsamkeiten von Psychodrama und Psychoanalyse
Datum: 12. + 13. November 2021
Start: Freitag, 13.30 Uhr,  Abschluss: Samstag, 17.15 Uhr
Ort: Berlin (genauere Angaben folgen)
Kooperationspartner: Psychodramaforum Berlin unter der Leitung von Gabriele Stiegler

 

Moderation des Podiumsgesprächs am Freitag:

Julia Mink, Berlin

Psychodrama-Weiterbildungsleiterin am Psychodramaforum Berlin

Schauspielerin, Schauspiel-Coach

Informationen zu den Workshops

Meine Identität als Psychodramatikerin oder Psychodramatiker, Die mentalisationsorientierte Theorie des Psychodramas als Grundlage zur Klärung des eigenen psychodramatischen Leitungsstils / Reinhard T. Krüger

Das Konzept der Mentalisierung wurde ursprünglich von PsychoanalytikerInnen entwickelt. Es ist aber ein methodenübergreifendes Theoriekonzept. Es besagt, dass die inneren Bilder eines Klienten oder eines Patienten sich nach der Beratung oder Therapie verändert haben müssen. Sonst war die Beratungs- oder Therapiesitzung sinnlos.

Die Teilnehmenden bestimmen in dem Workshop ihren je eigenen Leitungsstil anhand eines schriftlichen Übersichtsplans, den der Leiter zur Verfügung stellt. Sie legen auch die Gegenrolle zu ihrer eigenen Identität fest. Sie wechseln in ihre Gegenrolle und versuchen, diese auszugestalten. Sie gehen zum Beispiel als Psychodramatikerin, die mentalisationsorientiert arbeitet, in die Gegenrolle einer rollentheoretisch orientiert arbeitenden Psychodramatikerin oder in die Rolle einer rein intuitiv arbeitenden Psychodramatikerin. Sie führen dann in ihrer Gegenrolle als „Expertin“ oder „Experte“ eine „Podiumsdiskussion“ mit einer Person, die eine andere Position vertritt. Die Gruppenmitglieder können die Diskutierenden dabei als Doppelgängerin oder Doppelgänger unterstützen.

Literatur: Reinhard T. Krüger (2020). Störungsspezifische Psychodramatherapie. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht, 2. überarbeitete Auflage.

Reinhard T. Krüger, Dr. med., Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin in eigener Praxis. Schwerpunkte: Störungsspezifische Psychodramatherapie, psychodramatische Einzeltherapie und theoretische Begründung des Psychodramas. Ausbildungsleiter und Supervisor für Psychodrama am Moreno-Institut Edenkoben/Überlingen.
Krüger, R. T., Riethof 7, D-30916 Isernhagen, Deutschland, E-Mail: krueger.reinhard@htp-tel.de

Innere und äußere Begegnungen am Beispiel - transgenerationaler Spuren kollektiver Traumata / Hilde Gött, Dania Appel, Elinor Zalmona und Manfred Jannicke

In diesem Workshop wird ein Raum geschaffen, um die verschiedenen Internalisierungen von Erfahrungen in (individuellen) Rollen zu erleben, wie
• „Ich“ und „Du“ (Lacan)
• „Opfer“ und „Täter*in“
• transgenerationale Vermächtnisse
• als Partei in persönlichen und / oder kollektiven Konflikten.
Wenn wir es nicht schaffen, der jeweils „anderen Seite“ zu begegnen, bleiben wir in Einsamkeit.
Alle Begegnungen werden auf ihre transgenerationalen Hintergründe wie den 2. Weltkrieg, die Shoah, die Teilung Europas, das Leben auf beiden Seiten des eisernen Vorhangs, … bezogen. Aktuelle Folgen dieser historischen Konflikte sind zum Beispiel Konflikte an den Grenzen Europas, Flucht und Vertreibung, Minderheiten – Mehrheiten, bis hin zum Umgang mit den Folgen der Corona Pandemie…

Die Erfahrungen in unseren Workshops können zu neuen inneren und äußeren Begegnungen mit „dem Anderen“ und „dem Fremden“ führen. Unser Ziel ist dabei nicht Vergebung oder Versöhnung, sondern das Finden neuer Wege der Anerkennung, des Zusammenlebens und des Respekts für die Erinnerungen Anderer durch Dialog. Siehe auch: transgenerationalencounter.de
Wir arbeiten mit Methoden aus dem Psychodrama und der Expressive Arts Therapy.
******

Hilde Gött geboren in Rumänien als Enkelin von SS-Mitgliedern, deren Frauen nach Sibirien deportiert wurden. MSc. Psychotherapie, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin. Sie ist zertifizierte Trainerin und Supervisorin der Psychodrama Association für Europa e.V. (PAfE) und DGSv. Sie unterrichtet und supervidiert seit mehr als 25 Jahren in Deutschland und Europa. Mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen arbeitet sie im Bereich Trauma, häusliche und politische Gewalt.

Elinor Zalmona-Bollag in Israel als Enkelin polnischer Immigranten geboren. Die Eltern, Schwester und Bruder der Großmutter wurden zusammen mit den meisten Juden des Stettels im Wald bei Konin in Polen ermordet. Sie studierte Anthropologie und Theater an der Hebrew Universität in Jerusalem und ist zertifiziert als Psychodramatikerin. Sie arbeitet mit Kindern und deren Eltern als Gruppenleiterin im klinischen, sozialen und pädagogischen Bereich und ist Mutter von vier Töchtern.

Dania Appel geboren in der Schweiz als Tochter eines Überlebenden der Shoah. Ihr Vater konnte zusammen mit seiner kleinen Schwester im letzten „Kindertransport“ von Berlin nach England entkom-men. Alle anderen Mitglieder der deutschen Familie wurden in Auschwitz ermordet. Ausgebildet in Erziehungs¬wissenschaften, C.A.G.S. in Intermodal Arts Therapy, zertifizierte Trainerin in Transgenera-tional Therapy, arbeitet Dania mit Alkoholabhängigen, als Ausbilderin und Lehrerin in Intermodal Arts Therapy, in ihrer privaten Praxis wie auch als Gruppenleiterin in sozialen und Krankenhauskontexten. Sie lebt in Genf.

Manfred Jannicke 1965 in Berlin in eine Familie geboren, die zur einen Hälfte aus Nazis bzw. Wehr-machtsangehörigen und zur anderen Hälfte aus überlebenden Sozialist*innen und Kommunist*innen bestand (3. Generation). Dipl.Soz.Pädagoge, Leiter einer diakonischen Organisation zum Schutz von Kindern und Jugendlichen, Psychodramaleiter(DfP/PIfE), Supervisor, Krankenpfleger, Vater von zwei Kindern.

Sprachen: Deutsch, Englisch, Französisch, Hebräisch, Rumänisch.

Internal and external encounters using the example of transgenerational traces of collective trauma

We will create a space to experience different internalizations of roles like
• „Me“ and „You“ (Lacan)
• „victim“ und „perpetrator“
• transgenerational legacy
• as a party in individual and / or collective conflicts.
If we do not succeed in encountering the opposite side of these role pairs we stay lonely.
We refer all encounters in our workshops to the transgenerational backgrounds as WW2, Shoah, the division of Europe, life on both sides of the “iron curtain”, … . Actual outcomes of these historical events are for example European border conflicts, flight and expulsion, minority – majority issues, up to the effects of the Corona pandemic, … .
The experiences in our workshops can lead to new internal and external encounters with „the other“ and „the different“. They may not lead to forgiveness or reconciliation but to find new ways of recognition, co-existence and respect for the different memories through dialogue. See also: transgenerationalencounter.de
We work with methods of Psychodrama and Expressive Arts Therapy.

Hilde Gött– born in Romania as a granddaughter of SS members whose wives were deported to Siberia. Trainer Director, MSc Psychodramapsychotherapy. Hilde is Certified Trainer and Supervisor (DGSv) of Psychodrama for the “Psychodrama Association for Europe”(PAfE) and has been teaching more than 20 years in Germany and Europe.
She is a Children and Adolescent Therapist, focusing on trauma, domestic violence and suicidal cases.

Elinor Zalmona- Bollag– Born in Israel as a granddaughter of immigrants from Poland. Her parents, sisters and brothers of her grandmother were killed by the Nazis in the forest near Konin, Poland, together with the majority of the town’s Jewish community. Graduated from the departments of Anthropology and Theater Studies at the Hebrew University, Jerusalem, certified as Expressive Arts Therapist specialized in psychodrama. Elinor works especially with children and parents in the private and public sectors and as group’s facilitator in clinical, social and educational context.

Dania Appel– born in Switzerland as a daughter of a survivor of the Shoah. Her father, together with his little sister, managed to escape from Berlin to England with the last «Kindertransport». All the other members of the german family were killed in Ausschwitz. Graduated in Educational Sciences, C.A.G.S. in Intermodal Arts Therapy, certified trainer in Transgenerational Therapy, she works with alkohol addicted people, as a teacher and therapist in the Intermodal Arts Therapy training, in her private praxis, as well as a group facilitator in social and hospital contexts.
Manfred Jannicke– born 1965 in West Berlin into a family consisting of NSDAP/Wehrmacht members to the one and socialist/communist party members to the other side. Manfred is a male nurse, social pedagogue, certified Leader of Psychodrama (PAfE/DFP) and Supervisor. He serves as head of a diaconal organisation for protection and welfare of children, adolescents and their families.

Manfred Jannicke– born 1965 in West Berlin into a family consisting of NSDAP/Wehrmacht members to the one and socialist/communist party members to the other side. Manfred is a male nurse, social pedagogue, certified Leader of Psychodrama (PAfE/DFP) and Supervisor. He serves as head of a diaconal organisation for protection and welfare of children, adolescents and their families.

Possible languages: German, English, French, Hebrew, Romanian

EINSAMER NIE / Agnes Dudler und Eckhart Neumann

Im Psychodrama gehen wir davon aus, dass Menschen Gruppenwesen sind, für die Verbundenheit und Zugehörigkeit essentiell sind.
Durch die Coronakrise wurde manchen ihre Einsamkeit schmerzhaft erlebbar. Was führt dazu, oder wie schafft es jemand, sich einsam zu füh-len, sich nirgends zugehörig zu erleben? Diese Frage, vorgetragen meist eher als Klage, beschäftigt uns oft in Behandlungen.
Ausgehend von Gottfried Benns Gedicht „Einsamer nie“ und Bildern von Einsamkeit, die die Teilnehmenden mitbringen, werden wir uns in diesem Workshop dem Thema nähern und es in Szenen und psychoanalytischer Reflektion untersuchen.

Agnes Dudler, Psychodramatikerin,
Jg. 1946, Diplom-Psychologin und Diplom-Pädagogin, Psychologische Psychotherapeutin; Beratung, Coaching, Psychotherapie und Supervision in freier Praxis in Bonn; Gründerin und 20 Jahre Leitung des Instituts für Psychodrama SZENEN; Fort- und Weiterbildung in Psychodrama und zu Themen von Transgenerationaliät, Gender, e.a.. Ausführliche Erfahrun-gen in körperorientierten Verfahren und Meditation.

Eckhart Neumann, Psychoanalytiker,
Diplom-Psychologe, Psychotherapeut in freier Praxis, Gutachter, Lehrana-lytiker sowie Dozent und Supervisor am Kölner Institut für Psychoanalyse. War als Musiktherapeut und Psychoanalytiker in Kliniken und Erziehungs-beratung tätig. Autor und Mitherausgeber des Buches: „Psychodynami-sches Denken und Handeln in der Psychotherapie“, Psychosozial-Verlag 2017.

Einsamer nie –
Einsamer nie als im August:
Erfüllungsstunde – im Gelände
die roten und die goldenen Brände
doch wo ist deiner Gärten Lust?

Die Seen hell, die Himmel weich,
die Äcker rein und glänzen leise,
doch wo sind Sieg und Siegsbeweise
aus dem von dir vertretenen Reich?

Wo alles sich durch Glück beweist
und tauscht den Blick und tauscht die Ringe
im Weingeruch, im Rausch der Dinge –:
dienst du dem Gegenglück, dem Geist.

Der Traum als das Andere der Gesellschaft / Dr. Ullrich Ahrens und Gabi Stiegler

Wir sind es gewohnt den Traum als individuelle Erfahrung zu sehen, die wenig anschlußfähig zu den kollektiven Schauplätzen unserer Wachrealität ist.

Die Annahme, von der wir ausgehen, lautet, dass unter den Bedingungen einer weltweiten Pandemie und einer einhergehenden Weltwirtschaftskrise, gesellschaftlich erlebte Bedrohungen und Ängste tief in das Unbewußte des Individuums hineinreichen und kollektive Traummotive erzeugen, die typisch für die augenblickliche soziale Situation sind.

In dem Workshop wollen wir einen Traum, der unter diesen Bedingungen geträumt worden ist, und den wir als typisch erachten, psychoanalytisch deuten und psychodramatisch inszenieren. Am Ende des Prozesses sind wir neugierig, wie psychoanalytisches Nachdenken über den Traum und psychodramatisches Erleben mit dem Traum überraschend ähnliche oder überraschend andere Deutungen produzieren. Und schließlich einigen wir uns auf die Erkenntnis des Meisters, das der Nabel des Traumes unerkennbar bleibt und lachen gemeinsam über unsere Mühen, das Unerkennbare erkennbar zu machen.

Gabriele Stiegler, Berlin

  • Dipl.-Psych./Psychodramatherapeutin/Lehrsupervisorin (DFP)
  • Management- und Führungskräfte-Trainerin
  • Gründerin und Leiterin des Psychodramaforum Berlin

Dr. Ullrich Ahrens, Hannover

MA-Psych. arbeitet als Psychodrama-Therapeut (DFP) im ambulanten Bereich der Psychiatrie und als Weiterbildungsleiter am Psychodramaforum Berlin

Drama und Analyse – GemEINSAM in die Supervison / Anke Carraro-Walter und Dina Dolgin

Welche Möglichkeiten liegen für die Supervision in der Verbindung von Psychodrama und Psychoanalyse?
In dem Workshop sollen durch den Vergleich beider Verfahren (die beide ursprünglich für die Psychotherapie beziehungsweise für die analytische Psychotherapie konzipiert waren) die Einsatzmöglichkeiten für die supervisorische Praxis entdeckt werden.

So beschäftigt sich die Psychoanalyse vor allem mit Symbolen, die mehrere Bedeutungen in sich verdichten, mit der Inszenierung ungelöster Konflikte, sowie mit körperlichen Sensationen und nicht verbalisierten Affekte und Erfahrungen. Damit ist eine hervorragende Brücke geschaffen für den Transfer in die psychodramatische Arbeit. Durch das Mittel der szenischen Darstellung im Psychodrama werden diese Konflikte auf der Bühne externalisiert und sichtbar gemacht. Dabei arbeitet die psychodramatische und psychoanalytische Supervision mit Übertragung und Gegenübertragung, nimmt Abwehrmechanismen und Widerstände wahr und zeigt auf, wie sich alte Beziehungsmuster in beruflichen Zusammenhängen aktualisieren.

Nach einer kurzen, psychodramatisch inszenierten Theorieeinheit werden wir anhand supervisorischer Fallarbeit unterschiedliche oder ähnliche Interventionen und Handlungsoptionen, die sich aus den beiden Verfahren ergeben, spielerisch ergründen bzw. entwickeln. Dabei wird auch die Grenze zwischen therapeutischem und supervisorischem Arbeiten thematisiert.

Vom Agieren im Realen zum psychodramatisch-analytischen Symbolspiel – Eine Kinderpsychodramatikerin und eine Psychoanalytische Pädagogin begegnen sich. / Bernadette Neuhaus & Andrea Meents

In unserem Workshop stellen wir in einem Fachdialog verfahrensspezifische Methoden des Kinderpsychodramas, wie sie von A. Aichinger und W. Holl entwickelt wurden, in Zusammenhang mit psychoanalytischen Ansätzen dar. Insbesondere das „Szenische Verstehen“ von Alfred Lorenzer und die Entwicklungstheorie von D.W. Winnicott, vor allem seine Überlegungen zum „Potenziellen Raum“, sind wertvolle Ansätze, die für ein integrierendes Verfahren genutzt werden könnten.
Anhand von Fallvignetten und Szenen unterschiedlicher Settings und Arbeitsfelder (Psychiatrie, (teil-)stationäre Gruppen, Schule, Beratung, Psychotherapie) werden wir die theoretischen Ausführungen gemeinsam mit den TeilnehmerInnen des Workshops verlebendigen.
Für die Teilnehmenden besteht dann die Möglichkeit, eigene Fallvignetten zu spielen, gemeinsam zu reflektieren, um sich abschließend die Frage zu beantworten:
„Was trennt, was eint diese beiden Verfahren und möchte ich sie in meiner Arbeit ergänzend, integrierend nutzen?“

Bernadette Neuhaus, Dipl.Soziologin, Förderschullehrerin. Weiterbildungen: Kinderpsychodrama, Psychoanalytische Pädagogik und Supervison mit gruppendynamischem und psychoanalytischem Ansatz. Tätigkeitsfelder: Leitung von Kinderpsychodramagruppen im schulischen Bereich, Förderschullehrerin an verschiedenen Schulformen sowie in einem Beratungs- und Förderzentrum für Erziehungshilfe, Supervisorin in verschiedenen Feldern der Kinder- und Jugendhilfe, Fortbildnerin im Bereich Psychoanalytische Pädagogik.Mitglied im Vorstand des Frankfurter Arbeitskreises für Psychoanalytische Pädagogik

Andrea Meents, Diplom-Psychologin, Psychodrama-Therapeutin, Kindertherapeutin Psychodrama. Tätigkeitsschwerpunkte: Stationäre Jugendhilfe, stationäre Kinder- und Jugendpsychiatrie, ambulante tiefenpsychologische Psychotherapie mit Kindern und Jugendlichen. Ausbildung, Weiterbildung und Supervision für Telefonberatung (Kinder-und Jugendtelefon / Nummer gegen Kummer) und Tagespflege für Kinder. Lehrbeauftragte am Moreno Institut Edenkoben/Überlingen mit den Schwerpunkten Monodrama, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie, Arbeit mit Familien.

Psychodramatische und gruppenanalytische Supervision / Prof. Dr. Michael Opielka

Während die psychodramatische Supervision Konflikterleben in Szene setzt und dazu eine Bühne generiert, inszeniert die gruppenanalytische Supervision die Bühne im Kopf. Diese offensichtliche Differenz verschwimmt allerdings, wenn die Bühne minimiert wird, beispielsweise auf einen leeren Stuhl oder andere Imaginationen, oder wenn erfahrbar wird, dass freie Einfälle und Übertragungsbeziehungen in einem sozialen Kopf stattfinden, die Gruppe also trotz der Begrenzung auf das Kommunikationsmedium Sprache komplexe Bilder generiert. Was können beide Ansätze voneinander lernen? Wie werden sie in der Praxis bereits miteinander verknüpft?

Zur Person: Michael Opielka ist Erziehungswissenschaftler (Dipl.-Päd.) und habilitierter Soziologe. Psychodramatische Ausbildung am Institut für Psychodrama Dr. Ella Mae Shearon in Köln bei Dagmar Meyer-Anuth. Psychoanalytische Ausbildung bei der Psychoanalytischen Arbeitsgemeinschaft Köln-Düsseldorf PSAG in Köln. Ausbildung zum Gruppenanalytiker bei der Internationalen Arbeitsgemeinschaft für Gruppenanalyse IAG in Altaussee. Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Coaching (DGfC). Seit 1987 leitet er das ISÖ – Institut für Sozialökologie gGmbH in Siegburg (www.isoe.org). Seit 2000 ist er Professor für Sozialpolitik an der Ernst-Abbe-Hochschule in Jena, dort seit vielen Jahren Methodenseminare zu Psychodrama und Gruppenanalyse sowie Leitung von Supervisionsgruppen.

Kontakt: michael.opielka@isoe.org

 

NEU – 6 Abende – Soziodrama Einführung – online

1. März 2021

Christoph Buckel

Am 15. März startet Christoph Buckel mit dem Team vom Psychodrama Institut Freiburg Heidelberg und interessanten Kollegen eine 6-teilige online Reihe in Zoom jeweils von 20-22 Uhr:

„Modul 1 am 15.03.21: Soziodrama erleben + Grundlagen/Definitionen
Modul 2 am 29.03.21: Ablauf / Phasen / Plots im Soziodrama
Modul 3 am 12.04.21: Warm-Up-Ideen und Techniken für das Soziodrama
Modul 4 am 26.04.21: Einführung in virtuelles Soziodrama
Modul 5 am 10.05.21: Soziodrama in verschiedenen Formaten
Modul 6 am 31.05.21: Geschwister des Soziodramas

Die Kosten: 50 € inkl. MwSt. pro Online-Modul/Ermäßigung auf Anfrage
Die Termine können einzeln gebucht werden! Für Teilnehmer*innen der Ausbildung zur Soziodrama Praktiker*in ist die Teilnahme an allen Modulen verpflichtend.  ANMELDUNG: info@soziodrama-akademie.de “

Mehr Info gibts unter  https://www.soziodrama-akademie.de/sommer-werkstatt

Neuer Beitrag in „Material von Psychodramatikern für Psychodramatiker“ Danke Christa Meyer-Gerlach!

14. Februar 2021

„Brauchen wir eine Emotionstheorie für das Psychodrama?“ Mit dieser Frage hat sich Christa Meyer-Gerlach in ihrer Abschlussarbeit 2018 am ISI intensiv auseinandergesetzt. Für interessierte Psychodramatiker dürfen wir diese herausragende Arbeit auf der Seite „Material von Psychodramatikern für Psychodramatiker“ mit verlinken. HERZLICHEN DANK CHRISTA!

Abschlussarbeit:  „Brauchen wir eine Emotionstheorie für das Psychodrama?  Szenisch – kreative Therapie und Supervision im Diskurs mit aktueller Emotionspsychologie und Embodiment-Forschung“

Auf vielfachen Wunsch der Mitglieder haben wir die Seite eingerichtet. Wir freuen und über Artikel und Arbeiten. Schickt eine Mail an g.koch@psychodrama-deutchland.de

„Stay creative!“ und „Monodrama“ von Christian Stadler und Kollegen

7. Februar 2021

Wir freuen uns sehr auf die beiden neu erschienen Bücher von Christian Stadler und Kollegen hier aufmerksam machen zu dürfen:

„Die neue Toolbox für kreatives Arbeiten mit Gruppen, Teams, Paaren und Einzelnen –

Breite Einsatzmöglichkeit der Tools mit wörtlicher Anleitung – Übungen wecken die Kreativität und bringen Prozesse in Gang – Tools sind auch als Bausteine für mehrteilige Workshops kombinierbar – Designvorschläge vereinfachen die Vorbereitung auf eine Veranstaltung Handlungsorientierte Interventionen sind sowohl in der Psychotherapie als auch in der Beratung und im Coaching, in Gruppen- und Teamarbeit genauso wie in der Einzel- oder Paartherapie ein geeignetes Mittel, um frischen Wind in jeden Prozess zu bringen. Die hier versammelte Fülle an Übungen und Anregungen für die Praxis erweitert nach dem erfolgreichen Buch des AutorInnenteams »Act creative!« das Repertoire aller AnwenderInnen nochmals enorm. Auch hier erleichtert eine gut durchdachte Strukturierung die Arbeit: Mittels eines »Navigators« können gezielt Übungen für ein bestimmtes Setting, ein Thema oder eine spezifische Zielgruppe ausgewählt werden. Zudem gibt es nun auch Design- Vorschläge für ganze Workshops, Teamentwicklungen und Supervisionstage, und Specials geben zusätzlich Hilfestellung bei herausfordernden Gruppendynamiken.   Dieses Buch richtet sich an: – PsychotherapeutInnen – Coaches – SupervisorInnen – TrainerInnen – BeraterInnen“  (Ankündigungstext der Autoren / des Verlages)

https://www.klett-cotta.de/buch/Beratung_und_Supervision/Stay_creative!/117375

 

„Reden allein reicht nicht – Innovative Herangehensweise – In jede Richtlinientherapie integrierbar Bereits Jakob Moreno, ein berühmter Seelenarzt und Zeitgenosse Sigmund Freuds, bemerkte, dass nicht die verbale Psychotherapie allein Besserung bei psychischen Problemen bewirken kann, sondern dass erlebensorientiertes »Handeln« dazukommen sollte. Mit dem »Psychodrama« entwickelte er ein szenisch-systemisches Vorgehen, das er in der Gruppenund Einzeltherapie erfolgreich anwandte. Das »Monodrama«, wie es Christian Stadler in vorliegendem Band vorstellt, ist die Adaption von Morenos Psychodrama für das szenisch-systemische Arbeiten im Einzelsetting. Hier werden spezifische Techniken und Interventionen, basierend auf den jeweiligen theoretischen Grundannahmen, vermittelt und durch Beispiele anschaulich konkretisiert. Abbildungen erleichtern die Anwendung in Psychotherapie und Beratung, wobei die Interventionen in alle gängigen Therapieformen integriert und auch in der Supervision genutzt werden können. Dieses Buch richtet sich an: – PsychotherapeutInnen aller Schulen – Psychologische BeraterInnen – Coaches“ (Ankündigungstext des Autors / des Verlages)

https://www.klett-cotta.de/buch/Psychotherapie_allgemein/Monodrama_-_Szenisch-systemisches_Arbeiten_im_Einzelsetting/117374

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