Logo des DFP

Fachbereich OE im DFP | Einladung zum Gründungstreffen am 12. April 2021, 18-20 Uhr | Zoom

16. Februar 2021
Liebe psychodramatisch orientierten Organisationsentwickler*Innen,
Prozessberater*Innen, Trainer*Innen, New Worker*Innen im DFP!
Wenn du dich in der hier beschriebenen Zielgruppe angesprochen fühlst, freuen wir uns, dich heute zu einem ersten virtuellen Treffen einladen zu dürfen. Diese Initiative ist im Rahmen der Zukunftskonferenz des DFP aus der Arbeitsgruppe: „Kritische Organisationsentwicklung“ entstanden.  In diesem ersten Treffen wollen wir gemeinsam ausloten, ob ein Fachbereich Organisationsentwicklung im DFP sinnvoll wäre und was dieser bewirken könnte. Wenn gutes dafür spricht, gründen wir!

 Zoomdaten bei Anmeldung

über Martina Neumeyer: mail@playourlife.de
Termin: Montag 12. April 18h-20h

 Herzliche Grüße

Uwe Reineck,  Peter Werz-Schönhagen, Sebastian Arnold, Theresia Hevera, Martina Neumeyer

Neuer Beitrag in „Material von Psychodramatikern für Psychodramatiker“ Danke Christa Meyer-Gerlach!

14. Februar 2021

„Brauchen wir eine Emotionstheorie für das Psychodrama?“ Mit dieser Frage hat sich Christa Meyer-Gerlach in ihrer Abschlussarbeit 2018 am ISI intensiv auseinandergesetzt. Für interessierte Psychodramatiker dürfen wir diese herausragende Arbeit auf der Seite „Material von Psychodramatikern für Psychodramatiker“ mit verlinken. HERZLICHEN DANK CHRISTA!

Abschlussarbeit:  „Brauchen wir eine Emotionstheorie für das Psychodrama?  Szenisch – kreative Therapie und Supervision im Diskurs mit aktueller Emotionspsychologie und Embodiment-Forschung“

Auf vielfachen Wunsch der Mitglieder haben wir die Seite eingerichtet. Wir freuen und über Artikel und Arbeiten. Schickt eine Mail an g.koch@psychodrama-deutchland.de

NEU – 6 Abende – Soziodrama Einführung – online

9. Februar 2021

Am 15. März startet Christoph Buckel mit dem Team vom Psychodrama Institut Freiburg Heidelberg und interessanten Kollegen eine 6-teilige online Reihe in Zoom jeweils von 20-22 Uhr:

„Modul 1 am 15.03.21: Soziodrama erleben + Grundlagen/Definitionen
Modul 2 am 29.03.21: Ablauf / Phasen / Plots im Soziodrama
Modul 3 am 12.04.21: Warm-Up-Ideen und Techniken für das Soziodrama
Modul 4 am 26.04.21: Einführung in virtuelles Soziodrama
Modul 5 am 10.05.21: Soziodrama in verschiedenen Formaten
Modul 6 am 31.05.21: Geschwister des Soziodramas

Die Kosten: 50 € inkl. MwSt. pro Online-Modul/Ermäßigung auf Anfrage
Die Termine können einzeln gebucht werden! Für Teilnehmer*innen der Ausbildung zur Soziodrama Praktiker*in ist die Teilnahme an allen Modulen verpflichtend.  ANMELDUNG: info@soziodrama-akademie.de “

Mehr Info gibts unter  https://www.soziodrama-akademie.de/sommer-werkstatt

„Stay creative!“ und „Monodrama“ von Christian Stadler und Kollegen

7. Februar 2021

Wir freuen uns sehr auf die beiden neu erschienen Bücher von Christian Stadler und Kollegen hier aufmerksam machen zu dürfen:

„Die neue Toolbox für kreatives Arbeiten mit Gruppen, Teams, Paaren und Einzelnen –

Breite Einsatzmöglichkeit der Tools mit wörtlicher Anleitung – Übungen wecken die Kreativität und bringen Prozesse in Gang – Tools sind auch als Bausteine für mehrteilige Workshops kombinierbar – Designvorschläge vereinfachen die Vorbereitung auf eine Veranstaltung Handlungsorientierte Interventionen sind sowohl in der Psychotherapie als auch in der Beratung und im Coaching, in Gruppen- und Teamarbeit genauso wie in der Einzel- oder Paartherapie ein geeignetes Mittel, um frischen Wind in jeden Prozess zu bringen. Die hier versammelte Fülle an Übungen und Anregungen für die Praxis erweitert nach dem erfolgreichen Buch des AutorInnenteams »Act creative!« das Repertoire aller AnwenderInnen nochmals enorm. Auch hier erleichtert eine gut durchdachte Strukturierung die Arbeit: Mittels eines »Navigators« können gezielt Übungen für ein bestimmtes Setting, ein Thema oder eine spezifische Zielgruppe ausgewählt werden. Zudem gibt es nun auch Design- Vorschläge für ganze Workshops, Teamentwicklungen und Supervisionstage, und Specials geben zusätzlich Hilfestellung bei herausfordernden Gruppendynamiken.   Dieses Buch richtet sich an: – PsychotherapeutInnen – Coaches – SupervisorInnen – TrainerInnen – BeraterInnen“  (Ankündigungstext der Autoren / des Verlages)

https://www.klett-cotta.de/buch/Beratung_und_Supervision/Stay_creative!/117375

 

„Reden allein reicht nicht – Innovative Herangehensweise – In jede Richtlinientherapie integrierbar Bereits Jakob Moreno, ein berühmter Seelenarzt und Zeitgenosse Sigmund Freuds, bemerkte, dass nicht die verbale Psychotherapie allein Besserung bei psychischen Problemen bewirken kann, sondern dass erlebensorientiertes »Handeln« dazukommen sollte. Mit dem »Psychodrama« entwickelte er ein szenisch-systemisches Vorgehen, das er in der Gruppenund Einzeltherapie erfolgreich anwandte. Das »Monodrama«, wie es Christian Stadler in vorliegendem Band vorstellt, ist die Adaption von Morenos Psychodrama für das szenisch-systemische Arbeiten im Einzelsetting. Hier werden spezifische Techniken und Interventionen, basierend auf den jeweiligen theoretischen Grundannahmen, vermittelt und durch Beispiele anschaulich konkretisiert. Abbildungen erleichtern die Anwendung in Psychotherapie und Beratung, wobei die Interventionen in alle gängigen Therapieformen integriert und auch in der Supervision genutzt werden können. Dieses Buch richtet sich an: – PsychotherapeutInnen aller Schulen – Psychologische BeraterInnen – Coaches“ (Ankündigungstext des Autors / des Verlages)

https://www.klett-cotta.de/buch/Psychotherapie_allgemein/Monodrama_-_Szenisch-systemisches_Arbeiten_im_Einzelsetting/117374

Nachlese 1. Online Café

25. Januar 2021

Gestern ist eine unserer Ideen, das „DFP International Online Café“ gestartet und hatte mit insgesamt 16 Besuchern (zwischen 18 Uhr und 19:30 Uhr) – Querbeet aus Deutschland, aber auch aus Irland und Budapest – einen tollen Start!

Begrüßt wurde mit entspannter Klaviermusik und dann konnten sich die Café-Besucher in einen (Break-Out) Raum ihrer Wahl quasi verkrümeln.

Im Angebot waren:

  1. Blauer Salon – Raum der Begegnung
  2. Psychodrama-Salon: Wie arbeitest Du? – Wie arbeite ich?
  3. Gelber Salon der Gemütlichkeit
  4. Das Rote Sofa: Mein Anliegen heute!
  5. Roof Top Bar
  6. Kitchen: Psychodrama Recipes

Die Resonanz war sehr positiv und somit wird am 22. Februar das Café erneut seine Online-Pforten öffnen! 😊

Liebe Grüße in die Runde & ein schönes Wochenende Euch allen!

Eure Café-Caretaker

Angela und Maud

Vorankündigung – Praxishandbuch Soziodrama – Christoph Buckel, Uwe Reineck, Mirja Anderl

13. Januar 2021

Nicht verpassen: Am 19. Mai 2021 erscheint:

„Praxishandbuch Soziodrama“

„Der soziodramatische Ansatz ist ein wirksames Instrument für die Entwicklungs- und Veränderungsarbeit. Das gilt sowohl für Individuen als auch für Teams und Organisationen. Die drei Autoren haben 2017 zusammen mit anderen die Soziodrama Akademie »So act!« gegründet, denn sie möchten die von Jacob Levy Moreno begründete Methode des szenischen Arbeitens und die soziale Interaktion erfahrbar, begreifbar und möglichst vielen Interessierten zugänglich machen. In diesem Praxishandbuch haben sie ihr geballtes Wissen zusammengefasst – leicht lesbar, übersichtlich und für den Praxiseinsatz.“ (Ankündigungstext von Autoren / Verlag)

ISBN: 3407367473, EAN: 9783407367471, Beltz GmbH, Julius, gebunden – 280 Seiten

Internationales Online Café – 22.1.2021 (6pm) – Connect & enjoy the inspiration!

12. Januar 2021

An jedem 22. eines Monats, um 18 Uhr öffnet das Online Café und bietet die Gelegenheit, anderen Psychodramatikern zu begegnen, um sich bei einem Drink Deiner Wahl, auf einem Sofa Deiner Wahl auszutauschen!

Ziel dieser Initiative ist die Stärkung des nationalen und internationalen Netzwerkes der PsychodramatikerInnen – informell – geprägt von Neugier, Spontanität und Inspiration.

Come as you are! Connect & enjoy the inspiration!

Die Meeting ID lautet
https://us02web.zoom.us/j/81010666494
Meeting-ID: 810 1066 6494,
Kenncode: onlinecafe

Dear colleagues,
On every 22nd of each month at 6pm, the Psychodrama Online Café will open, offering you the possibility to meet other Psychodramatists – with a drink of your choice, on a couch of your choice!  This initiative is aiming to strengthen the national and international Psychodrama community through an easy and informal meet & greet format – driven by curiosity and spontaneity.

Join Zoom Meeting
https://us02web.zoom.us/j/81010666494
Meeting-ID: 810 1066 6494
Code: onlinecafe

… and please feel free to forward this Café details to other psychodrama colleagues beyond the DFP and internationally.
In case of any questions, please contact Angela (info@angela-christoph.de) and/orMaud (info@maudbermann.de).

Come as you are! Connect & enjoy the inspiration!

Caretaker des Cafés sind

 

Angela Christoph

info@angela-christoph.de

 

 

 

 

 

 

Maud Bermann

info@maudbermann.de

DFP Zukunftswerkstatt am 11. Jan. 2021 Melde dich an zum Follow up am 19. April 2021

12. Januar 2021

Mit 48 Teilnehmern*innen fand die 1. Zukunftswerkstatt online am 11. Januar 2021 von 18-20 Uhr statt. In 7 Gruppen entstanden Ideen für Initiativen und Aktionen, die den Teilnehmern*innen – in Bezug auf die Zukunftsfähigkeit des Psychodrama – am Herzen lagen. Darin ging es z.B. um Wünsche nach mehr Vernetzung, niedrigschwelligen Angeboten für Mitglieder und Interessierte, dem Interesse an mehr praxisorientierter Forschung, Soziodrama in der aktuellen politischen Lage uvm.

Wir danken den Moderatoren*Innen Mirja Anderl, Matthias Bongartz, Christoph Buckel, Grit Giert, Britta Hildebrand und Julia Sophie Mink sowie den Themenpaten*Innen Susanne Alpers, Annette Bruhn, Jacomine Ilbrink und Christian Stadler.

Alle Gruppen werden Zwischenstände ihrer Aktivitäten auf der Mitgliederversammlung via Zoom am 27. Februar 2021 vorstellen.

Das Follow up zur Zukunftswerkstatt findet am 19. April 2021 von 18-20 Uhr statt. Hier stellen alle Gruppen ihre Aktivitäten und Initiativen vor, berichten von ihren Erfahrungen und informieren darüber wie es weiter geht oder ob ihre Aktion abgeschlossen ist.

Lust auf Einmischung, Mitgestaltung, gemeinsame Aktionen? Dann melde dich für den 19. April an: info@psychodrama-deutschland.de

Das Vorbereitungsteam
Uwe Reineck, Konrad Schnabel, Julia Sophie Mink, Gudrun Koch, Frank Sielecki

ZoomLABs 2021

11. Januar 2021

Huch, das ging jetzt aber fix! Im Dezember 2020 hatten wir schon LAB Nr. 8. Wenn du gerade anfängst dich mit Psychodrama ONLINE zu beschäftigen oder schon Erfahrung hast, herzlich willkommen! Das ZoomLAB soll helfen sich dem Thema „Psychodrama online“ auf spielerische Weise anzunähern. Es geht darum Möglichkeiten und Wirkungen gemeinsam ausprobieren und Erfahrungen auszutauschen.

Das ZoomLAB ist eine Initiative, die sich im April 2020 in einem co-kreativen, spontanen Prozess entwickelt hat. Sie sollte DFP Mitglieder unterstützen, einen kreativen Umgang mit den einschränkenden Maßnahmen in der Corona Zeit zu finden.

Der wichtigste Grund 2021 damit weiter zu machen? Es macht einfach Spaß, es gibt noch so viel zu erforschen und das Thema „social distancing“ wird uns so schnell nicht verlassen.

Hier die Termine für 2021

17.2.2021  |  19-21 Uhr

28.4.2021  |  19-21 Uhr

8.9.2021  |  19-21 Uhr

17.11.2021  |  19-21 Uhr

Wie es funktioniert:

Als Moderatorinnen des ZoomLAB bieten wir eine Anwärme für die Gruppe und leiten die Themenfindung für die Phase in der etwas ausprobiert werden kann. Auch gibt es eine Auswertung zu den Erfahrungen im LAB. Die ist allerdings immer eher knapp.

Als Teilnehmer*in und „Forscher*in“ im ZoomLAB bist du eingeladen
– ein Thema einzubringen
– Anliegen oder eigene Experimente zu leiten oder
– dich überraschen zu lassen, was andere einbringen und einfach so da zu sein, wie es für dich an dem Abend stimmig ist.

Als DFP Mitglied (außerordentliche, ordentliche, im Anmeldeprozess)
kannst du dich bei g.koch@psychodrama-deutschland.de mit einer kurzen Mail anmelden.

Die Teilnehmer*innen-Liste schließen wir pro Termin bei 14 Anmeldungen. Melde dich bitte ab, wenn du doch nicht kannst, dann kann jemand nachrücken.
Die  Einladung mit den Zugangsdaten kommt spätestens am Abend vor dem Zoom Lab Termin.
Bitte beachte, dass Anmeldungen am Nachmittag des ZoomLABs nicht berücksichtigt werden, da ich (Gudrun) tagsüber in Beratungen bin.

Wir freuen uns auf dich!

Euer ZoomLAB Team Claudia Bracht, Susanne Alpers, Gudrun Koch

ZPS-Sonderband „Supervision“ Call for Articles

6. Dezember 2020

Wir freuen uns, Sie einzuladen, ein kurzes Exposé für den
Sonderband Supervision einzureichen, der 2022 erscheinen wird.
Die Zeitschrift für Psychodrama und Soziometrie ist eine Fachzeitschrift, die einem Peer- Review-Verfahren unterliegt und gewährleistet dadurch eine hohe Veröffentlichungsqualität und Anerkennung in der wissenschaftlichen und professionellen Gemeinschaft. 

Die Ziele des Sonderbandes Supervision der Zeitschrift für Psychodrama und Soziometrie sind: 

  • ein möglichst breites Spektrum von Psychodrama, Soziodrama, Soziometrie und Handlungsmethoden im Feld der Supervision zu erfassen
  • aktuelle und relevante Artikel zum Thema Supervision sowohl in der Praxis, als auch in der Theorie und Methodik abzubilden
  • sowohl Praktiker*innen als auch theoretisch und wissenschaftlich interessierten Leser*innen Anregungen für die eigene oder geplante supervisorische Tätigkeit zu geben
  • interessierten Supervisor*innen aus anderen Verfahren Ideen und Impulse für ihre berufliche Tätigkeit zu geben
  • die Anwendung in verschiedenen Settings zu reflektieren, z.B. in der Einzel-, der Dyaden- oder Gruppenarbeit, der Online-Anwendung

Ihr Exposé sollte folgende Informationen beinhalten: 

  • (Arbeits-)Titel 
  • Zusammenfassung (circa 500 Worte): Die Zusammenfassung sollte Informationen enthalten zum Hintergrund Ihrer Arbeit, der Theorie und Methodik, der Zielgruppe, Ergebnisse und Schlussfolgerungen sowie ein Verweis auf die Literatur. 
  • Name der Autor*innen, Hintergrund und institutionelle Zugehörigkeit 

Die Deadline für die Einreichung ist der 15. März 2021

Bitte senden Sie Ihren Vorschlag an: praxisstadler@arcor.de 

Vielen Dank im Voraus für Ihre Einreichungen! 

Mit kollegialem Gruß 

Christian Stadler
Falko von Ameln
Hannes Krall 

Neues aus den Psychotherapieverbänden – Resolutionen vom GK II

2. November 2020

Das erste diesjährige Treffen des Gesprächskreises II, einem Zusammenschluss von 35 Psychotherapeutenverbänden, wurde am 24. Oktober 2020 erstmals online vom bvvp (Bundesverband der Vertragspsychotherapeuten) mit ca. 50 Teilnehmenden ausgerichtet.

Der GKII tauscht sich zu aktuellen berufspolitischen Fragen aus und versucht, an den entsprechenden politischen Stellen Einfluss zu nehmen und Empfehlungen auszusprechen.

Beim jetzigen Treffen wurden drei Resolutionen ausgearbeitet und abgestimmt, bei denen es um die Forderung einer angemessenen Vergütung der PsychotherapeutInnen in Ausbildung geht, um die Forderung einer angemessenen Berücksichtigung des psychotherapeutischen Behandlungsrahmens bei der Einführung von neuen Qualitätssicherungsmaßnahmen, sowie um den Schutz der Patientendaten im Rahmen der Datenschutzverordnung und der neuen elektronischen Patientenakte.  (Annette Bruhn)

Hier die Resolutionen

Bezahlung der PIA nach Grundberuf

Gesundheitsdatenschutz

Rahmenbedingungen einer PT_Behandlung sichern

Kompetenzstandards für Beratung – DFP e.V. unterstützt Forschungs-projekt

27. September 2020

Gute Beratung einfach erkennen

Der DFP fördert ein Forschungsprojekt zur Entwicklung von Kompetenzstandards für Beraterinnen und Berater. Eine bedeutende Erleichterung für Ratsuchende.

 

Ob es sich um Gesundheits-, Beziehungs-, Erziehungsfragen, um Konflikte im Privatleben oder im Beruf, oder um Entscheidungen bei der Gestaltung des Lebens- und Berufsverlaufes handelt – oft ist bei schwierigen Entscheidungen kompetente, professionelle Beratung angezeigt.

Wie können Ratsuchende unter den unzähligen Berater*innen, Coachs, Supervisor*innen usw. die Spreu vom Weizen trennen und die tatsächliche Kompetenz eine*r Berater*in sicher einschätzen?

Ein Forschungsvorhaben soll Licht ins Dunkel bringen. In den kommenden zwei Jahren wird wissenschaftlich fundiert beschrieben, an welchen überprüfbaren Kompetenzen man gute Berater*innen erkennen kann.

Als einer der in der Deutschen Gesellschaft für Beratung e.V. (DGfB) zusammengeschlossenen 24 Verbände professioneller Berater*innen mit insgesamt über 25.000 Mitgliedern fördern wir mit einer Spende dieses Forschungsprojekt. Das Ergebnis bildet die Grundlage für den „Deutschen Qualifikationsrahmen Beratung“ (DQR). Der Qualifikationsrahmen macht Beratungskompetenzen überprüfbar und sichtbar.

Berater*innen, die entsprechende Kompetenzen nachgewiesen haben, können diese dann mit einem europaweit anerkannten Zertifikat belegen. Dadurch erhalten Ratsuchende und Auftraggeber*innen auf einen Blick Auskunft über geprüfte Beratungskompetenz. Dies verkürzt und erleichtert den Weg zur kompetenten und verlässlichen Beratung entscheidend.

Die Deutsche Gesellschaft für Beratung, unser Dachverband, übernimmt die fachliche und organisatorische Koordination des Projekts. Für die Ausschreibung des Forschungsauftrags ist die Gesellschaft für personzentrierte Psychotherapie und Beratung e.V. (GwG) zuständig. Ein entsprechender Kooperationsvertrag wurde vergangenen Freitag in Köln von den Vorständen der GwG und DGfB unterzeichnet.

Weitere Informationen zur Deutsche Gesellschaft für Beratung (DGfB) und zum Forschungsprojekt sind auf der Websitewww.dachverband-beratung.dezu finden.

DFP Fachtagung – „GEM-EINSAM-KEIT – Perspektiven aus Psychodrama und Psychoanalyse“ 2020 verschoben auf 2021

10. September 2020

Die DFP Fachtagung bleibt auch 2021 in Berlin.
Dank der Flexibilität aller Podiumsgäste, ModeratorenInnen und Workshop-LeiterInnen können wir das Programm nach aktueller Information so halten wie für 2020 geplant.

Wir freuen uns darauf euch/Sie dann unter optimalen Rahmenbedingungen begrüßen zu dürfen und gemeinsam eine inspirierende und persönlich bewegende Tagung mit euch/Ihnen allen zu erleben.

Thema: Perspektiven und Gemeinsamkeiten von Psychodrama und Psychoanalyse
Datum: 12. + 13. November 2021
Ort: Berlin (genauere Angaben folgen)
Kooperationspartner: Psychodramaforum Berlin unter der Leitung von Gabriele Stiegler

 

Moderation des Podiumsgesprächs am Freitag:

Julia Mink, Berlin

Psychodrama-Weiterbildungsleiterin am Psychodramaforum Berlin

Schauspielerin, Schauspiel-Coach

Informationen zu den Workshops

Meine Identität als Psychodramatikerin oder Psychodramatiker, Die mentalisationsorientierte Theorie des Psychodramas als Grundlage zur Klärung des eigenen psychodramatischen Leitungsstils / Reinhard T. Krüger

Das Konzept der Mentalisierung wurde ursprünglich von PsychoanalytikerInnen entwickelt. Es ist aber ein methodenübergreifendes Theoriekonzept. Es besagt, dass die inneren Bilder eines Klienten oder eines Patienten sich nach der Beratung oder Therapie verändert haben müssen. Sonst war die Beratungs- oder Therapiesitzung sinnlos.

Die Teilnehmenden bestimmen in dem Workshop ihren je eigenen Leitungsstil anhand eines schriftlichen Übersichtsplans, den der Leiter zur Verfügung stellt. Sie legen auch die Gegenrolle zu ihrer eigenen Identität fest. Sie wechseln in ihre Gegenrolle und versuchen, diese auszugestalten. Sie gehen zum Beispiel als Psychodramatikerin, die mentalisationsorientiert arbeitet, in die Gegenrolle einer rollentheoretisch orientiert arbeitenden Psychodramatikerin oder in die Rolle einer rein intuitiv arbeitenden Psychodramatikerin. Sie führen dann in ihrer Gegenrolle als „Expertin“ oder „Experte“ eine „Podiumsdiskussion“ mit einer Person, die eine andere Position vertritt. Die Gruppenmitglieder können die Diskutierenden dabei als Doppelgängerin oder Doppelgänger unterstützen.

Literatur: Reinhard T. Krüger (2020). Störungsspezifische Psychodramatherapie. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht, 2. überarbeitete Auflage.

Reinhard T. Krüger, Dr. med., Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin in eigener Praxis. Schwerpunkte: Störungsspezifische Psychodramatherapie, psychodramatische Einzeltherapie und theoretische Begründung des Psychodramas. Ausbildungsleiter und Supervisor für Psychodrama am Moreno-Institut Edenkoben/Überlingen.
Krüger, R. T., Riethof 7, D-30916 Isernhagen, Deutschland, E-Mail: krueger.reinhard@htp-tel.de

Innere und äußere Begegnungen am Beispiel - transgenerationaler Spuren kollektiver Traumata / Hilde Gött, Dania Appel, Elinor Zalmona und Manfred Jannicke

In diesem Workshop wird ein Raum geschaffen, um die verschiedenen Internalisierungen von Erfahrungen in (individuellen) Rollen zu erleben, wie
• „Ich“ und „Du“ (Lacan)
• „Opfer“ und „Täter*in“
• transgenerationale Vermächtnisse
• als Partei in persönlichen und / oder kollektiven Konflikten.
Wenn wir es nicht schaffen, der jeweils „anderen Seite“ zu begegnen, bleiben wir in Einsamkeit.
Alle Begegnungen werden auf ihre transgenerationalen Hintergründe wie den 2. Weltkrieg, die Shoah, die Teilung Europas, das Leben auf beiden Seiten des eisernen Vorhangs, … bezogen. Aktuelle Folgen dieser historischen Konflikte sind zum Beispiel Konflikte an den Grenzen Europas, Flucht und Vertreibung, Minderheiten – Mehrheiten, bis hin zum Umgang mit den Folgen der Corona Pandemie…

Die Erfahrungen in unseren Workshops können zu neuen inneren und äußeren Begegnungen mit „dem Anderen“ und „dem Fremden“ führen. Unser Ziel ist dabei nicht Vergebung oder Versöhnung, sondern das Finden neuer Wege der Anerkennung, des Zusammenlebens und des Respekts für die Erinnerungen Anderer durch Dialog. Siehe auch: transgenerationalencounter.de
Wir arbeiten mit Methoden aus dem Psychodrama und der Expressive Arts Therapy.
******

Hilde Gött geboren in Rumänien als Enkelin von SS-Mitgliedern, deren Frauen nach Sibirien deportiert wurden. MSc. Psychotherapie, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin. Sie ist zertifizierte Trainerin und Supervisorin der Psychodrama Association für Europa e.V. (PAfE) und DGSv. Sie unterrichtet und supervidiert seit mehr als 25 Jahren in Deutschland und Europa. Mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen arbeitet sie im Bereich Trauma, häusliche und politische Gewalt.

Elinor Zalmona-Bollag in Israel als Enkelin polnischer Immigranten geboren. Die Eltern, Schwester und Bruder der Großmutter wurden zusammen mit den meisten Juden des Stettels im Wald bei Konin in Polen ermordet. Sie studierte Anthropologie und Theater an der Hebrew Universität in Jerusalem und ist zertifiziert als Psychodramatikerin. Sie arbeitet mit Kindern und deren Eltern als Gruppenleiterin im klinischen, sozialen und pädagogischen Bereich und ist Mutter von vier Töchtern.

Dania Appel geboren in der Schweiz als Tochter eines Überlebenden der Shoah. Ihr Vater konnte zusammen mit seiner kleinen Schwester im letzten „Kindertransport“ von Berlin nach England entkom-men. Alle anderen Mitglieder der deutschen Familie wurden in Auschwitz ermordet. Ausgebildet in Erziehungs¬wissenschaften, C.A.G.S. in Intermodal Arts Therapy, zertifizierte Trainerin in Transgenera-tional Therapy, arbeitet Dania mit Alkoholabhängigen, als Ausbilderin und Lehrerin in Intermodal Arts Therapy, in ihrer privaten Praxis wie auch als Gruppenleiterin in sozialen und Krankenhauskontexten. Sie lebt in Genf.

Manfred Jannicke 1965 in Berlin in eine Familie geboren, die zur einen Hälfte aus Nazis bzw. Wehr-machtsangehörigen und zur anderen Hälfte aus überlebenden Sozialist*innen und Kommunist*innen bestand (3. Generation). Dipl.Soz.Pädagoge, Leiter einer diakonischen Organisation zum Schutz von Kindern und Jugendlichen, Psychodramaleiter(DfP/PIfE), Supervisor, Krankenpfleger, Vater von zwei Kindern.

Sprachen: Deutsch, Englisch, Französisch, Hebräisch, Rumänisch.

Internal and external encounters using the example of transgenerational traces of collective trauma

We will create a space to experience different internalizations of roles like
• „Me“ and „You“ (Lacan)
• „victim“ und „perpetrator“
• transgenerational legacy
• as a party in individual and / or collective conflicts.
If we do not succeed in encountering the opposite side of these role pairs we stay lonely.
We refer all encounters in our workshops to the transgenerational backgrounds as WW2, Shoah, the division of Europe, life on both sides of the “iron curtain”, … . Actual outcomes of these historical events are for example European border conflicts, flight and expulsion, minority – majority issues, up to the effects of the Corona pandemic, … .
The experiences in our workshops can lead to new internal and external encounters with „the other“ and „the different“. They may not lead to forgiveness or reconciliation but to find new ways of recognition, co-existence and respect for the different memories through dialogue. See also: transgenerationalencounter.de
We work with methods of Psychodrama and Expressive Arts Therapy.

Hilde Gött– born in Romania as a granddaughter of SS members whose wives were deported to Siberia. Trainer Director, MSc Psychodramapsychotherapy. Hilde is Certified Trainer and Supervisor (DGSv) of Psychodrama for the “Psychodrama Association for Europe”(PAfE) and has been teaching more than 20 years in Germany and Europe.
She is a Children and Adolescent Therapist, focusing on trauma, domestic violence and suicidal cases.

Elinor Zalmona- Bollag– Born in Israel as a granddaughter of immigrants from Poland. Her parents, sisters and brothers of her grandmother were killed by the Nazis in the forest near Konin, Poland, together with the majority of the town’s Jewish community. Graduated from the departments of Anthropology and Theater Studies at the Hebrew University, Jerusalem, certified as Expressive Arts Therapist specialized in psychodrama. Elinor works especially with children and parents in the private and public sectors and as group’s facilitator in clinical, social and educational context.

Dania Appel– born in Switzerland as a daughter of a survivor of the Shoah. Her father, together with his little sister, managed to escape from Berlin to England with the last «Kindertransport». All the other members of the german family were killed in Ausschwitz. Graduated in Educational Sciences, C.A.G.S. in Intermodal Arts Therapy, certified trainer in Transgenerational Therapy, she works with alkohol addicted people, as a teacher and therapist in the Intermodal Arts Therapy training, in her private praxis, as well as a group facilitator in social and hospital contexts.
Manfred Jannicke– born 1965 in West Berlin into a family consisting of NSDAP/Wehrmacht members to the one and socialist/communist party members to the other side. Manfred is a male nurse, social pedagogue, certified Leader of Psychodrama (PAfE/DFP) and Supervisor. He serves as head of a diaconal organisation for protection and welfare of children, adolescents and their families.

Manfred Jannicke– born 1965 in West Berlin into a family consisting of NSDAP/Wehrmacht members to the one and socialist/communist party members to the other side. Manfred is a male nurse, social pedagogue, certified Leader of Psychodrama (PAfE/DFP) and Supervisor. He serves as head of a diaconal organisation for protection and welfare of children, adolescents and their families.

Possible languages: German, English, French, Hebrew, Romanian

EINSAMER NIE / Agnes Dudler und Eckhart Neumann

Im Psychodrama gehen wir davon aus, dass Menschen Gruppenwesen sind, für die Verbundenheit und Zugehörigkeit essentiell sind.
Durch die Coronakrise wurde manchen ihre Einsamkeit schmerzhaft erlebbar. Was führt dazu, oder wie schafft es jemand, sich einsam zu füh-len, sich nirgends zugehörig zu erleben? Diese Frage, vorgetragen meist eher als Klage, beschäftigt uns oft in Behandlungen.
Ausgehend von Gottfried Benns Gedicht „Einsamer nie“ und Bildern von Einsamkeit, die die Teilnehmenden mitbringen, werden wir uns in diesem Workshop dem Thema nähern und es in Szenen und psychoanalytischer Reflektion untersuchen.

Agnes Dudler, Psychodramatikerin,
Jg. 1946, Diplom-Psychologin und Diplom-Pädagogin, Psychologische Psychotherapeutin; Beratung, Coaching, Psychotherapie und Supervision in freier Praxis in Bonn; Gründerin und 20 Jahre Leitung des Instituts für Psychodrama SZENEN; Fort- und Weiterbildung in Psychodrama und zu Themen von Transgenerationaliät, Gender, e.a.. Ausführliche Erfahrun-gen in körperorientierten Verfahren und Meditation.

Eckhart Neumann, Psychoanalytiker,
Diplom-Psychologe, Psychotherapeut in freier Praxis, Gutachter, Lehrana-lytiker sowie Dozent und Supervisor am Kölner Institut für Psychoanalyse. War als Musiktherapeut und Psychoanalytiker in Kliniken und Erziehungs-beratung tätig. Autor und Mitherausgeber des Buches: „Psychodynami-sches Denken und Handeln in der Psychotherapie“, Psychosozial-Verlag 2017.

Einsamer nie –
Einsamer nie als im August:
Erfüllungsstunde – im Gelände
die roten und die goldenen Brände
doch wo ist deiner Gärten Lust?

Die Seen hell, die Himmel weich,
die Äcker rein und glänzen leise,
doch wo sind Sieg und Siegsbeweise
aus dem von dir vertretenen Reich?

Wo alles sich durch Glück beweist
und tauscht den Blick und tauscht die Ringe
im Weingeruch, im Rausch der Dinge –:
dienst du dem Gegenglück, dem Geist.

Der Traum als das Andere der Gesellschaft / Dr. Ullrich Ahrens und Gabi Stiegler

Wir sind es gewohnt den Traum als individuelle Erfahrung zu sehen, die wenig anschlußfähig zu den kollektiven Schauplätzen unserer Wachrealität ist.

Die Annahme, von der wir ausgehen, lautet, dass unter den Bedingungen einer weltweiten Pandemie und einer einhergehenden Weltwirtschaftskrise, gesellschaftlich erlebte Bedrohungen und Ängste tief in das Unbewußte des Individuums hineinreichen und kollektive Traummotive erzeugen, die typisch für die augenblickliche soziale Situation sind.

In dem Workshop wollen wir einen Traum, der unter diesen Bedingungen geträumt worden ist, und den wir als typisch erachten, psychoanalytisch deuten und psychodramatisch inszenieren. Am Ende des Prozesses sind wir neugierig, wie psychoanalytisches Nachdenken über den Traum und psychodramatisches Erleben mit dem Traum überraschend ähnliche oder überraschend andere Deutungen produzieren. Und schließlich einigen wir uns auf die Erkenntnis des Meisters, das der Nabel des Traumes unerkennbar bleibt und lachen gemeinsam über unsere Mühen, das Unerkennbare erkennbar zu machen.

Gabriele Stiegler, Berlin

  • Dipl.-Psych./Psychodramatherapeutin/Lehrsupervisorin (DFP)
  • Management- und Führungskräfte-Trainerin
  • Gründerin und Leiterin des Psychodramaforum Berlin

Dr. Ullrich Ahrens, Hannover

MA-Psych. arbeitet als Psychodrama-Therapeut (DFP) im ambulanten Bereich der Psychiatrie und als Weiterbildungsleiter am Psychodramaforum Berlin

Drama und Analyse – GemEINSAM in die Supervison / Anke Carraro-Walter und Dina Dolgin

Welche Möglichkeiten liegen für die Supervision in der Verbindung von Psychodrama und Psychoanalyse?
In dem Workshop sollen durch den Vergleich beider Verfahren (die beide ursprünglich für die Psychotherapie beziehungsweise für die analytische Psychotherapie konzipiert waren) die Einsatzmöglichkeiten für die supervisorische Praxis entdeckt werden.

So beschäftigt sich die Psychoanalyse vor allem mit Symbolen, die mehrere Bedeutungen in sich verdichten, mit der Inszenierung ungelöster Konflikte, sowie mit körperlichen Sensationen und nicht verbalisierten Affekte und Erfahrungen. Damit ist eine hervorragende Brücke geschaffen für den Transfer in die psychodramatische Arbeit. Durch das Mittel der szenischen Darstellung im Psychodrama werden diese Konflikte auf der Bühne externalisiert und sichtbar gemacht. Dabei arbeitet die psychodramatische und psychoanalytische Supervision mit Übertragung und Gegenübertragung, nimmt Abwehrmechanismen und Widerstände wahr und zeigt auf, wie sich alte Beziehungsmuster in beruflichen Zusammenhängen aktualisieren.

Nach einer kurzen, psychodramatisch inszenierten Theorieeinheit werden wir anhand supervisorischer Fallarbeit unterschiedliche oder ähnliche Interventionen und Handlungsoptionen, die sich aus den beiden Verfahren ergeben, spielerisch ergründen bzw. entwickeln. Dabei wird auch die Grenze zwischen therapeutischem und supervisorischem Arbeiten thematisiert.

Vom Agieren im Realen zum psychodramatisch-analytischen Symbolspiel – Eine Kinderpsychodramatikerin und eine Psychoanalytische Pädagogin begegnen sich. / Bernadette Neuhaus & Andrea Meents

In unserem Workshop stellen wir in einem Fachdialog verfahrensspezifische Methoden des Kinderpsychodramas, wie sie von A. Aichinger und W. Holl entwickelt wurden, in Zusammenhang mit psychoanalytischen Ansätzen dar. Insbesondere das „Szenische Verstehen“ von Alfred Lorenzer und die Entwicklungstheorie von D.W. Winnicott, vor allem seine Überlegungen zum „Potenziellen Raum“, sind wertvolle Ansätze, die für ein integrierendes Verfahren genutzt werden könnten.
Anhand von Fallvignetten und Szenen unterschiedlicher Settings und Arbeitsfelder (Psychiatrie, (teil-)stationäre Gruppen, Schule, Beratung, Psychotherapie) werden wir die theoretischen Ausführungen gemeinsam mit den TeilnehmerInnen des Workshops verlebendigen.
Für die Teilnehmenden besteht dann die Möglichkeit, eigene Fallvignetten zu spielen, gemeinsam zu reflektieren, um sich abschließend die Frage zu beantworten:
„Was trennt, was eint diese beiden Verfahren und möchte ich sie in meiner Arbeit ergänzend, integrierend nutzen?“

Bernadette Neuhaus, Dipl.Soziologin, Förderschullehrerin. Weiterbildungen: Kinderpsychodrama, Psychoanalytische Pädagogik und Supervison mit gruppendynamischem und psychoanalytischem Ansatz. Tätigkeitsfelder: Leitung von Kinderpsychodramagruppen im schulischen Bereich, Förderschullehrerin an verschiedenen Schulformen sowie in einem Beratungs- und Förderzentrum für Erziehungshilfe, Supervisorin in verschiedenen Feldern der Kinder- und Jugendhilfe, Fortbildnerin im Bereich Psychoanalytische Pädagogik.Mitglied im Vorstand des Frankfurter Arbeitskreises für Psychoanalytische Pädagogik

Andrea Meents, Diplom-Psychologin, Psychodrama-Therapeutin, Kindertherapeutin Psychodrama. Tätigkeitsschwerpunkte: Stationäre Jugendhilfe, stationäre Kinder- und Jugendpsychiatrie, ambulante tiefenpsychologische Psychotherapie mit Kindern und Jugendlichen. Ausbildung, Weiterbildung und Supervision für Telefonberatung (Kinder-und Jugendtelefon / Nummer gegen Kummer) und Tagespflege für Kinder. Lehrbeauftragte am Moreno Institut Edenkoben/Überlingen mit den Schwerpunkten Monodrama, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie, Arbeit mit Familien.

Psychodramatische und gruppenanalytische Supervision / Prof. Dr. Michael Opielka

Während die psychodramatische Supervision Konflikterleben in Szene setzt und dazu eine Bühne generiert, inszeniert die gruppenanalytische Supervision die Bühne im Kopf. Diese offensichtliche Differenz verschwimmt allerdings, wenn die Bühne minimiert wird, beispielsweise auf einen leeren Stuhl oder andere Imaginationen, oder wenn erfahrbar wird, dass freie Einfälle und Übertragungsbeziehungen in einem sozialen Kopf stattfinden, die Gruppe also trotz der Begrenzung auf das Kommunikationsmedium Sprache komplexe Bilder generiert. Was können beide Ansätze voneinander lernen? Wie werden sie in der Praxis bereits miteinander verknüpft?

Zur Person: Michael Opielka ist Erziehungswissenschaftler (Dipl.-Päd.) und habilitierter Soziologe. Psychodramatische Ausbildung am Institut für Psychodrama Dr. Ella Mae Shearon in Köln bei Dagmar Meyer-Anuth. Psychoanalytische Ausbildung bei der Psychoanalytischen Arbeitsgemeinschaft Köln-Düsseldorf PSAG in Köln. Ausbildung zum Gruppenanalytiker bei der Internationalen Arbeitsgemeinschaft für Gruppenanalyse IAG in Altaussee. Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Coaching (DGfC). Seit 1987 leitet er das ISÖ – Institut für Sozialökologie gGmbH in Siegburg (www.isoe.org). Seit 2000 ist er Professor für Sozialpolitik an der Ernst-Abbe-Hochschule in Jena, dort seit vielen Jahren Methodenseminare zu Psychodrama und Gruppenanalyse sowie Leitung von Supervisionsgruppen.

Kontakt: michael.opielka@isoe.org

 

Das war das DFP Herbst ZoomLAB

7. September 2020

Visualisierung: Susanne Alpers

 

Hier kommt noch das Bild von der Anwärme.

Mit vielen Grüßen vom ZoomLAB Team Gudrun, Claudia und Susanne

 

 

 

 

PS: Wie schön, dass du da warst Daniel!

Das war das DFP Sommer ZoomLAB

7. September 2020

An diesem heißen Sommerabend gestaltete die Gruppe ihre Anwärme, sahen wir Szenen aus „Emilia Galotti“ auf der Tischbühne in einem Teilnehmer-Experiment und waren wir Teil in einem Protagonistenspiel unter der Leitung einer ZoomLAB Teilnehmerin.

Vielen Dank an die Gruppe für diesen wundervollen Abend und eure Experimente!

Euer ZoomLAB Team Susanne Claudia und Gudrun

 

Pressemitteilung vom bvvp – Wochenstunden

22. August 2020

Bundesregierung stellt klar: „26 Wochenstunden in der praktischen Tätigkeit der PiA entsprechen Vollzeit“ – Großer Missstand abgemildert, aber nicht beseitigt

Ein knappes Jahr nach Verabschiedung des Psychotherapeutenausbildungsreformgesetzes gibt es nun endlich Klarheit: In der Antwort auf eine Kleine Anfrage der FDP Bundestagsfraktion stellt die Bundesregierung fest, dass die PsychotherapeutInnen in Ausbildung in ihrer Praktischen Tätigkeit nach § 27 PsychThG eine verpflichtende wöchentliche Arbeitszeit von etwa 26 Stunden leisten müssen, um auf ein Vollzeitäquivalent zu kommen. Dabei wird berücksichtigt, dass 1200 Stunden in diesem Ausbildungsabschnitt vorgeschrieben sind und außerdem neben der klinischen Tätigkeit Seminare, Selbsterfahrung und Supervision wahrgenommen werden müssen. Die ab 01.09.2020 zu zahlende Bruttovergütung von mindestens 1000 Euro in der praktischen Tätigkeit bezieht sich also auf 26 Wochenarbeitsstunden. Diese Mindestvergütung wird für die Kliniken durch eine Änderung der Bundespflegesatzverordnung refinanziert. Eine angemessene Vergütung entsprechend des Grundberufes ist durch diese Regelung nicht explizit ausgeschlossen.
„Bisher“, so Elisabeth Dallüge, Sprecherin des Jungen Forum des bvvp, „war unklar, auf welchen Stundenumfang sich die im Gesetz festgelegten 1000 Euro beziehen. Wir freuen uns, dass diese Frage nun endlich geklärt ist und mit dieser Aussage die PiA an die Kliniken herantreten und entsprechende Verträge einfordern können“, so Dallüge. „Dass es erst einer ergänzenden Anfrage von Parlamentariern bedarf, bis die Bundesregierung sich hierzu äußert, ist genauso unwürdig wie die Tatsache, dass die Vergütung mit 9,61 Euro pro Stunde weiterhin deutlich unter dem Mindestlohn liegt. Diese Vergütung entspricht noch immer in keinster Weise der Qualifikation der PsychotherapeutInnen in Ausbildung. Es handelt sich hier um therapeutisch arbeitende PsychologInnen oder PädagogInnen mit einem Hochschulabschluss“, kritisiert Dallüge. Dass trotzdem Freude entsteht, macht deutlich, unter welchen finanziell unwürdigen Umständen die PiA bisher ihre Ausbildung absolviert haben. Dies war einer der zentralen Gründe, eine Reform zu fordern. „Damit wurde ein großer Missstand für die Übergangszeit bis 2032 zumindest abgemildert, wenn auch nicht beseitigt“, führt Ulrike Böker vom bvvp weiter aus.
Die FDP-Abgeordneten Dr. Wieland Schinnenburg, Michael Theurer und Renata Alt stellten außerdem Fragen zur Anzahl der zukünftigen Studienplätze, zur Gewährleistung der Verfahrensvielfalt an den Universitäten, zur Finanzierung des neuen Studiengangs „Psychotherapie“ sowie zur Anzahl und Finanzierung der neu zu schaffenden Weiterbildungsplätze für die zukünftigen FachpsychotherapeutInnen. Dies alles sind für die Profession zentrale Anliegen, die seit Verabschiedung der Ausbildungsreform der Psychologischen und Kinder- und JugendlichenpsychotherapeutInnen auf Klärung warten.
Die Antworten auf diese Fragen können allerdings nur als enttäuschend, wenig sachkundig und nicht hilfreich bezeichnet werden. So kann sich der bvvp der Bewertung von Dr. Wieland Schinnenburg (MdB) nur anschließen: „Bei der Umsetzung der neuen Psychotherapeutenausbildung hakt es noch an vielen Stellen. Statt helfend einzugreifen, verschließt die Bundesregierung die Augen vor den Problemen.“
Das Junge Forum des bvvp schließt sich Dr. Schinnenburgs Forderung an den Bundesgesundheitsminister an, „gemeinsam mit den Ländern und Hochschulen dafür Sorge zu tragen, dass die Reform der Psychotherapeutenausbildung schnell und problemlos umgesetzt werden kann. Bedenken der Beteiligten dürfen nicht einfach ignoriert werden.“
Mit mehr als 5400 Mitgliedern ist der bvvp die größte integrative Interessenvertretung von ärztlichen, psychologischen und Kinder- und JugendlichenpsychotherapeutInnen.

Für den bvvp
Elisabeth Dallüge, Psychologin M.Sc., Sprecherin Junges Forum des bvvp
Dipl.-Psych. Ulrike Böker, kooptiertes Mitglied des Vorstands des bvvp
Dipl.-Psych. Benedikt Waldherr, Vorsitzender des bvvp
Berlin, 12.08.2020

Anfragen und Interviewwünsche bitte an:
bvvp Bundesgeschäftsstelle
Frau Anja Manz – Leiterin Kommunikation
Württembergische Straße 31
10707 Berlin
Tel. +49 30 88 72 59 54
Mobil +49 177 65 75 445
presse@bvvp.de

Scroll Up