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Anmeldung offen – Frühbucher können sich jetzt online registrieren

15. April 2019

8. – 9. November 2019, Bonn Castell

Zum Online Anmeldung geht’s hier entlang.

Frühbucher Konditionen gelten bis zum 31. Juli 2019!

 

DFP Fachtagung 2019

5. April 2019

Unter dem Motto „AUS DEM VOLLEN SCHÖPFEN“ werden in diesem Jahr die Institute ein paar ganz besondere „Schätze“ auf die Bühne bringen. Wir werden die Vielfalt der Methoden des Psychodramas erleben und viel Gelegenheit für einen intensiven Austausch unter Kollegen haben. Besonders freuen wir uns darauf ein neues, interaktives und co-kreatives „Werkstatt“ Format gemeinsam auszuprobieren. Lasst Euch überraschen und inspirieren. Hier geht’s zur Vorabinformation.

TSVG und Ausbildungsreform Psychotherapie

13. März 2019

Die Petition gegen die Einführung einer „gestuften und gesteuerten Versorgung“ im TSVG im Schulterschluss von mehr als 30 psychotherapeutischen und ärztlichen Psychotherapieverbänden (inkl. DFP e.V.) war ein großer Erfolg. Dennoch ist das Thema nicht vom Tisch und die Verbände müssen ggf. erneut Widerstand mobilisieren. Der Paragraph, der durch die Petition und anschließenden Verhandlungen aus dem TSVG gestrichen wurde, taucht nun im Referentenentwurf zum Gesetz zur Ausbildungsreform der PP und KJP wieder auf. Die dortigen Formulierungen lassen befürchten, dass nicht nur die Zuweisung der Patienten zur Psychotherapie gesteuert werden soll, sondern auch die Psychotherapie als solche. Wir werden weiter informieren und ggf. auf weitere Petitionen und Initiativen aufmerksam machen. Hier die aktuelle gemeinsame Pressemitteilung von bvvp, DPtV und VAKJP  20190307 Gem PM_TSVG Passus entfernt_ Verbände fordern Praezisierungen

Fachtagung „EvidenzBasierte Trauma Stabilisierung“

26. Februar 2019

Mit Hilfe der Europäischen Union wurde 2017 eine innovative „Erste Hilfe“ (EBTS) für traumatisierte Flüchtlingskinder und deren Mütter entwickelt. Ziel des Projektes ist die Schaffung und Implementierung eines Evidence Based Trauma Stabilization (EBTS) Trainings und Programms, welches die Fachkompetenz von Spezialist*innen, die mit Flüchtlings-, asylsuchenden und Immigrantenfamilien arbeiten, erweitert.

Neueste Erkenntnisse der Therapie- und Traumaforschung wurden in einem resilienz- und bindungsorientierten Spiel zwischen Mutter und Kind integriert mit dem Ziel, das Risiko einer posttraumatischen Belastungsstörung für Betroffene zu verringern. Nach dem Motto „spielend Heilen“ erleben traumatisierte Mütter und Kinder im Spiel Selbstwirksamkeit, Zugehörigkeit und Selbstwertstärkung. Dies bewirkt Beruhigung und Stabilisierung aller Beteiligten.

Alle weiteren Informationen findet Ihr im Flyer zur Tagung.

Psychodrama-Therapie mit Kindern – erste internationale Trainingsgruppe

26. Februar 2019

Der Kurs vermittelt die wichtigstern Prinzipien des symbolischen Spiels mit Kindern in Theorie und Praxis sowie die korrespondierenden psychodramatischen Techniken und den angemessenen Einsatz psychodramatischer Möglichkeiten sowohl in der Gruppen- als auch in der Einzeltherapie. Die Zielgruppen sind Fachkräfte, die mit Kindern pädagogisch oder therapeutisch arbeiten sowie Psychotherapeut/innen, Ärzt/innen, Psycholog/innen, psychologische Berater/innen, Sozialarbeiter/innen, Lehrer/innen und Erzieher/innen.

Die Gruppe wird geleitet von Stefan Flegelskamp und Milena Mutafchieva in Kooperation des Szenen Instiuts Köln und Cognitiva. Sie läuft über zwei Jahre mit 4 je 5-tägigen Trainigs. Start ist im Juli 2019 in Sofia (Bulgarien).

Alle weiteren Informationen findet Ihr im Flyer.

Erste Fachtagung der Arbeitsgemeinschaft tiefenpsycholgisch fundierte Suchttherapie

18. Februar 2019

Die Tagung findet vom 17. – 18. Oktober 2019 in Stuttgart statt. Alle weiteren Informationen könnt Ihr dem Tagungs-Flyer entnehmen.

Gesetz zur Reform der Psychotherapeutenausbildung – Anhörung im Bundesministerium für Gesundheit: Nachbesserungen erwünscht!

6. Februar 2019

Wie der Bundesverband der Vertragspsychotherapeuten bvvp in einer Pressemitteilung berichtet, hat am 04.Februar 19 im Bundesministerium für Gesundheit eine Anhörung auch Fachebene stattgefunden, zu dem u.a. Berufs- und Fachverbände, VertreterInnen der Bundesärzte- und Bundespsychotherapeutenkammer, der Krankenkassen, der PatientInnen, der Ausbildungsinstitute und der PsychotherapeutInnen in Ausbildung geladen waren. Vorausgegangen war, dass am 03.01.19 der von der „neuen“ Regierung lang erwartete Gesetzentwurf zur Reform der Psychotherapeutenausbildung vorgelegt worden war. Die Verbände konnten hierzu bis zum 30.01.19 schriftlich Stellung nehmen. Viele Psychotherapeutenverbände/ Fachgesellschaften sind dem nachgekommen und haben schriftlich ihre Verbesserungswünsche und Änderungsvorschläge formuliert. Recht einhellig wurde der Vorschlag eines Modellstudienganges Psychopharmakologie abgelehnt. Ansonsten gab es z.T. recht heterogene Nachbesserungsvorschläge.
Wie der bvvp, vertreten durch Robin Siegel, von der Anhörung berichtet, wurde von den Vertretern der ärztlichen und psychiatrischen Berufs- und Fachverbände die Reform “mit Vehemenz abgelehnt“. Dies wohl mit dem „Hauptargument der Patientensicherheit“. R. Siegel ist demgegenüber der Ansicht, „dass die Vorschläge des BGM bezüglich der geplanten Ausbildungsstruktur in die richtige Richtung wiesen, aber dringende Nachbesserungen nötig seien“, v.a. hinsichtlich der Finanzierung der ambulanten Weiterbildung, um nicht nach den „heutigen prekären Ausbildungsbedingungen….neue prekäre Arbeitsverhältnisse in der ambulanten Weiterbildung…“ zu schaffen.
Der Weiterbestand des Wissenschaftlichen Beirats als wichtiges Bindeglied zwischen Ärzten und Psychotherapeuten wird vom bvvp begrüßt, andere Verbände betonen auch die so garantierte Sicherstellung von Wissenschaftlichkeit und Evidenzbasiertheit der Verfahren. Einige andere Verbände fordern jedoch wie die Humanistischen Verfahren ja schon seit längerem eine gerechtere, d.h. übergreifend fachkompetentere Besetzung.
Als Schwerpunktforderung hat der bvvp die „Grundausbildung in allen vier (! D.h. auch in Humanistischen Verfahren!) psychotherapeutischen Grundorientierungen und die Vermittlung von mindestens zwei wissenschaftlich anerkannten Verfahren in vertiefenden Praxisseminaren“ gefordert. Auch eine Verlängerung des Masterstudiums um ein praxisorientiertes Semester wird vorgeschlagen, „um alle notwendigen psychotherapeutischen Inhalte angemessen abzubilden“.
Desweiteren sollen angemessene Übergangsbedingungen für derzeit in Ausbildung befindliche Ausbildungsteilnehmer geschaffen werden sowie eine bessere Finanzierung der praktischen Tätgkeit bereits jetzt und „nicht erst in 10 Jahren“.

Wir warten auf Nachrichten aus dem BMG.

Annette Bruhn

Yaacov Naor

4. Februar 2019

Im Dezember 2018 verstarb Yaacov Naor im Kreis seiner Lieben. Mit Yaacov hat die internationale Psychodrama-Gemeinschaft einen engagierten Kollegen verloren. Er war auf vielen internationalen Konferenzen vertreten, hat bei FEPTO und IAGP im Vorstand mitgewirkt. Manche Feier hat er mit Trommeln bereichert.

Yaacov, 1949 in einem Camp für Displaced Persons am Bodensee geboren, hatte als Kind zweier Holocaustüberlebender kein einfaches Leben. Das hat ihn aktiv und zu einem begnadeten Psychodramatiker werden lassen. Er lebte mit seiner Familie in der Nähe von Tel Aviv. 

Unerschrocken und mit Feingefühl hat er sich zeitlebens für Unterdrückte (auch palästinensische), Minderheiten und Frieden eingesetzt. Nicht nur in Deutschland hat er jahrzehntelang zunächst mit Hanni Lewerenz und mit Hilde Gött zusammen die Seminarreihe „Confronting  the Holocaust“ durchgeführt. 

Bei PIfE, Szenen und dem Moreno Institut Stuttgart war er gern gesehener Gast für politische und transgenerationale Themen. 

Stefans und meine Arbeit in Gaza hat er stets begrüßt und im Rahmen seiner Möglichkeiten gefördert. Er war kein einfacher Zeitgenosse, aber seine schwierigen Seiten wurden durch viel Liebe und Kreativität mehr als aufgewogen.

Wir vermissen ihn.

Bonn, den 4. Februar 2019    Agnes Dudler

TSVG vor dem Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages

17. Januar 2019

Auszug aus der gemeinsamen Presseerklärung des bvvp und DPtV

Berlin, 14. Januar 2019. In der heutigen öffentlichen Anhörung vor dem Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages zu den Folgen des Terminservice- und Versorgungsgesetzes (TSVG) wurden die befürchteten Nachteile für betroffene Patienten nochmals dargelegt. In § 92, Abs. 6a Sozialgesetzbuch V (SGB V) [Entwurf] ist eine sog. gestufte und gesteuerte Versorgung für psychisch kranke Menschen vorgesehen. Das soll heißen, vor der eigentlichen Behandlung hat ein für die Behandlungssteuerung zuständiger Vertragsarzt oder psychologischer Psychotherapeut eine Begutachtung vorzunehmen. Damit würde erstmals der Direktzugang zum Behandler versperrt und eine zusätzliche Belastung für die betroffenen Menschen aufgebaut. Außerdem würden damit psychisch kranke Personen diskriminiert. In keinem anderen medizinischen Bereich gibt es eine derartige Vorabbeurteilung. …

Vertreter der Psychotherapeutenverbände werden am Mittwoch, dem 16. Januar, 14.30 – 17.30 Uhr, Gelegenheit erhalten, auch bei der öffentlichen Anhörung des Gesundheitsausschusses des Deutschen Bundestages die Argumente für die Streichung des problematischen Passus und eigene Vorstellungen zur Verbesserung der Versorgung darzulegen.
Darüber hinaus signalisierte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn in seinen Ausführungen weitere Gesprächsbereitschaft. Bereits am Donnerstag, dem 17. Januar 2019 soll die Diskussion zu einer besseren psychotherapeutischen Versorgung in einer Gesprächsrunde im Deutschen Bundestag fortgesetzt werden, zu der der Minister Vertreter von Berufs- und Fachverbänden, aber auch der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), der Kassenärztlichen Vereinigungen und der Krankenkassen geladen hat.“

Frohes neues Jahr

3. Januar 2019

Wir wünschen allen Mitgliedern und Kooperationspartnern

ein inspiriertes und glückliches 2019!

Ihr/Euer DFP Team

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