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Kinderpsychodrama Konferenz in Budapest

Vom 28.-30.9.18 fand in Budapest die erste internationale Kinderpsychodramakonferenz statt unter dem Titel „Our common language: symbolic play“.
143 Teilnehmer-innen aus 11 Ländern trafen sich zum Spielen und Lernen in Budapest.

Nach einem Pre-Workshop mit Alfons Aichinger begann die eigentliche Konferenz nach einem ersten Kennenlernen und einer Art „Psychodramastammbaum“ am Samstagmorgen mit zwei Eröffnungsvorträgen, gehalten von Alfons Aichinger und Hanna Kende.

Während Aichinger als Ziel kinderpsychodramatischen Handelns die Erfüllung psychischer Grundbedürfnisse von Kindern in das Zentrum seines Vortrags stellte, behandelte Hanna Kende, die Begründerin des ungarischen Kinderpsychodramas, die selbstheilenden Prozesse im Symbolspiel in der kindlichen Psyche.

In den Workshops der beiden Kongresstage, die vorwiegend von osteuropäischen Kinderpsychodramatiker*innen geleitet wurden, bildete sich dieser verbindende Grund des Symbolspiels ab, das sich oftmals im gemeinsamen Spielen der Teilnehmer wiederfand. Dabei wurde zusätzlich in vielen Workshops das Malen der Kinder als Quelle zum anschließenden freien Spielen gezeigt. Als Unterschied zwischen den „Schulen“ der jeweiligen Begründer*innen des Kinderpsychodramas schien auf, dass es sich auf der einen Seite eher um sich selbst organisierende Prozesse zu handeln schien, während Aichinger auf gezielte Interventionen im Sinne der Befriedigung von Grundbedürfnissen abzielte.

Ein Dank gilt den engagierten Kongressorganisator*innen die einen herzlichen, gastfreundlichen und gut organisierten Rahmen geschaffen haben.

Gez. Heidi Schaul

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