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(Hoch-)Schule

Psychodrama hat sich auch schon sehr lange im Feld der (Hoch-)Schule, Pädagogik und Erwachsenenbildung als eine Methode der Wahl etabliert. Das Primat des Handelns und der Aktivierung der Gruppe im Psychodrama hat sich für Unterricht allgemein durch diverse Studien und Metastudien zur Unterrichtsforschung bestätigt (vgl. z.B. Hattie-Studie). Gerade unter der Berücksichtigung der Führung/Leitung von Gruppen könnte aber die Unterrichtsentwicklung vom Psychodrama noch sehr viel lernen.

Ebenso hat sich das Primat der Verbildlichung und Präsentation von Arbeitsthemen und Arbeitsergebnissen im Psychodrama (Skulpturen, Vignetten, etc.) als besonders wirksam und nachhaltig für alle Lernprozesse erwiesen. Die gesamte Forschung zur Unterrichtsentwicklung hat mittlerweile diese Prinzipien wie Handlungsorientierung, Produktorientierung, Aktivierung von Gruppen, Teilnehmerorientierung und aktive Selbststeuerung beim Lernen als besonders wirksam aufgenommen.

Die themengebundene psychodramatische Didaktisierung von Unterricht und die daran angepasste psychodramatische Methodenwahl bietet weiterhin noch eine große Entwicklungschance, da im Allgemeinen der themengebundene spielerische Aspekt im Unterricht zu kurz kommt.

Dagegen hat der Neurobiologe Gerald Hüther in letzter Zeit immer wieder betont, wie sehr das Spielen die Entwicklung der Kinder befördert und wie sehr dadurch andere Areale im Gehirn angesprochen werden und zu nachhaltigem Lernen führen. Gegenwärtig scheint die Neurobiologie zu bestätigen, was lange bekannt war: Die erlebnisaktivierenden Methoden des Psychodramas öffnen Sinneskanäle zum Gehirn und verankern Wissen.

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