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„Fame and Shame“ – ein Rückblick

„Fame and Shame“ war das Thema der gemeinsamen Jahreskonferenz von FEPTO und DFP Anfang Mai in Bonn. Drei intensive, inspirierende und bewegende Psychodramatage waren es, welche die Teilnehmerinnen der DFP- und FEPTO-Jahrestagung „Fame und Shame“ am ersten Maiwochenende in Bonn miteinander gestalteten.

mauer_nahe_reichstag_400pxNach der Begrüßung am Freitagabend durch Agnes Dudler, Stefan Flegelskamp und Gerda Reiff, stellvertretend für die veranstaltenden Organisationen, ging es zur Einstimmung zunächst unter Leitung von Agnes Dudler zum „Warm up“ in die Großgruppe.

Luise Reddemann referierte als eine der Hauptrednerinnen über Kriegsfolgen und kollektive, transgenerationale Traumata, Schamkonflikte, die vor allem die Deutschen nach 1945 hatten und die Aufarbeitung erschwerten und verzögern.

In Kleingruppen zum Thema „Transnationale Begegnungen“ entwickelten die TeilnehmerInnen verschiedene Skulpturen zu den Themen Fame and Shame des ersten Tages und präsentierten diese danach in der Großgruppe. Das anschließende gemeinsames Singen – sehr energetisch und lustvoll angeleitet von Agnes Pollner – rundete den ersten Konferenztag ab.

Am Samstag ging es dann nach einer kurzen Anwärmung in der Großgruppe weiter mit der „Transnationalen Begegnung“ und den „Nationalen Werkstätten“. Nationale Perspektiven und die Aufforderung, die eigene Geschichte als Zeitgeschichte nachzufühlen gestalteten die Teilnehmenden durch Großelterninterviews zu zweit in den Rollen ihrer Großeltern. Rollentausch-Übungen, Vignetten und nationale Perspektiven in Bildern boten weitere Varianzen in der Erforschung des Themas.

Der preisgekrönte Pianist Fabian Müller (Preisträger) sorgte mit seinen Interpretationen von Werken Beethovens und Bartoks virtuous für den Übergang zwischen der psychodramatischen Arbeit und dem Beisammensein am Abend.

Dick Pels bot mit seinem Vortrag am Sonntag morgen den Einstieg in den dritten Konferenztag. Zur Frage „Was braucht ein positives Europa“ gab es nach seinem Input eine lebhafte Diskussion und Meinungsaustausch.

Kreative Vignetten und Bilder zu den Themen der Konferenz boten schließlich den Rahmen für die Präsentation in der Großgruppe: „Fame – Shame – was brauchen wir für ein positives Europa?“ und die abschließende Diskussion in der Fish Bowl.

Wir danken allen Teilnehmenden sehr herzlich für Ihre lebhafte Beteiligung!

Ein besonderer Dank geht außerdem an die GruppenleiterInnen / Facilitators der Konferenz:

Arsaluis Kayir (TR),

Dana Dragoteanu (RO),

Dorothea Ensel (D),

Evaldas Kamarza (LT),

Gabor Pinter (HU),

Hilde Gött (D),

Jacomien Ilbrinck (NL),

Manuela Maciel (PO),

Melinda Ashley-Meyer (NO),

Paola de Leonardis (I),

Sabine Kern (A)

Wer sich einen visuellen Rückblick gönnen möchte, kann dies hier tun: Evaldas Karmaza (PifE) aus Litauen hat die Konferenzimpressionen in einem kleinen Film zusammengefasst: http://youtu.be/pkfirpqX0Jo

Weiterführende links:

http://www.boell.de/de/2011/11/14/boellthema-42011-zur-zukunft-europas

http://www.boell.de/de/demokratie/europa-nordamerika-europa-rechtspopulismus-16534.html

https://www.boell.de/de/demokratie/europa-transatlantik-religionsfreiheit-aber-nicht-fuer-moslems-der-moderne-rechtspopulismus-13379.html

 

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