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Bericht zur AGHPT-Mitgliederversammlung 2013

Am 10. November 2013 trafen die Vertreterinnen und Vertreter der Mitgliedsverbände der AGHPT sich in Berlin im Haus der Psychologie zu ihrer Mitgliederversammlung.
Anatoli Pimenidou und Ulrike Fangauf berichten.

Die Vertreter der Mitgliedsverbände der AGHPT trafen sich am Sonntag, 10. November 2013 in Berlin im Haus der Psychologie. Der DFP ist einer der 11 Humanistischen Verbände der AGHPT (insgesamt sind 7 Verfahren vertreten, einige Verbände haben sich im Laufe der Jahre aufgespalten, so dass sich 11 Verbände für 7 Verfahren ergeben. Jedes Verfahren hat nur 1 Stimmrecht). Nähere Informationen über www.aghpt.de.

Ein besonderes Vorhaben zur Verbreitung der Humanistischen Psychotherapie und zur Identitätsentwicklung ist der Kongress, der vom 25.-28. September 2014 an der  Freien Universität Berlin stattfinden wird zum Thema: „Zeitkrankheit Depression; aktuelle Perspektiven der Humanistischen Psychotherapie“.
Der erste Kongress am 12.-13. Oktober 2012 in Berlin mit dem Thema „Humanistische Psychotherapie – Einheit und Vielfalt“, mit ca. 500 Teilnehmern war ein großer Erfolg.
Prominente Vertreter aller humanistischen Verfahren konnten auch für den Kongress im Herbst 2014 gewonnen werden, wie z.B. Al Pesso, Alfried Längle, Hilarion Petzold und viele mehr. Am Donnerstag, 25.09.2014 findet ein Vorkongress statt und sowohl am Freitag als auch am Samstag kann man die Vorgehensweise weiterer Verfahren in der Behandlung der Depression kennenlernen. Alle sieben Verfahren kommen im Lauf des Wochenendes in Vorträgen und workshops zur Darstellung. Den Hauptvortrag Psychodrama hält Ernst Diebels, die 6 workshop-LeiterInnen sind: Dr. phil. Ullrich Ahrens, Dipl.-Psych. Agnes Dudler, Dr. med. Ulrike Fangauf, Dipl.-psych. Martina McClymont-Nielitz, Dr. med. Gabriele Mende, Dipl.-Psych. Claudia Mühlbauer. Am Freitagabend wird es eine Podiumsdiskussion geben, bei der Vertreter der sieben humanistischen Verfahren über einen Fall diskutieren werden.
In Kürze wird die Anmeldung möglich sein über die Homepage der AGHPT.

Weitere wichtige Themen der Mitgliederversammlung waren:

• Das Fehlen einer Antwort des Wissenschaftlichen Beirats Psychotherapie (WBP) auf den Antrag der Arbeitsgemeinschaft Humanistischer Psychotherapie (AGHPT). Bereits im Oktober 2012 hat die AGHPT den Antrag auf wissenschaftliche Anerkennung des Verfahrens „Humanistische Psychotherapie“ an den WBP gestellt und wartet seither auf einen Bescheid. Ganz unabhängig von der erwünschten Anerkennung wird die AGHPT für die Humanistische Psychotherapie eintreten und in absehbarer Zeit auch Weiterbildung konzipieren und anbieten.

• Die Verabschiedung einer Satzung, damit die AGHPT sich zunächst als nicht eingetragener Verein formieren kann. Diese rechtliche Voraussetzung ist nötig, damit der Kongress reibungslos durchgeführt werden kann

• Weiterbildungs- und Ausbildungs-Curricula wurden vorgestellt (Arbeitsgruppe Curricula: Dr. Ulrike Fangauf (DFP), Birgit Wiesemüller (GwG) und Dr. Christoph Kolbe (GLE-D))

• Für die Homepage der AGHPT werden nach und nach Kurzfilme aller sieben Methoden aufgenommen. Nach der Existenzanalyse kann man jetzt auch ein Interview über die Körperpsychotherapie sehen.

• Das gemeinsame Buchvorhaben „Humanistische Psychotherapie“ (Hrsg. Werner Eberwein und Manfred Thielen) ist fast fertig. Für den DFP konnten Dr. Michael Schacht und Dr. Christoph Hutter als Autoren gewonnen werden.

Insgesamt konnte die AGHPT engagiert und voller Elan viele Kontakte knüpfen, Artikel über Humanistische Psychotherapie platzieren, in Berufsverbänden ihr Anliegen vortragen und vieles mehr.

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